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Schlaganfall­versorgung: Klinik Idar-Oberstein klagt gegen Kürzungen

Freitag, 7. September 2018

/dpa

Idar-Oberstein – Das Klinikum Idar-Oberstein wehrt sich gegen Kürzungen bei der Erstattung der Schlaganfallversorgung. Weil die Krankenkassen nicht mehr die kompletten Kosten der Behandlung von Schlaganfällen zahlten, habe man Klage eingereicht, sagte Hendrik Weinz, der Verwaltungsdirektor des Klinikums, heute.

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Dem Klinikum entstehe jährlich ein Schaden von rund einer Million Euro, weil man die Versorgung querfinanzieren müsse. „Dabei erfüllt unsere Schlaganfalleinheit alle Voraussetzungen“, sagte Weinz. Zuvor hatte der SWR darüber berichtet. Im Juni hatte das Bundessozialgericht in einem Urteil Abrechnungsvorgaben neu interpretiert und Anforderungen an Schlaganfallstationen erhöht. Zudem gibt es neue Zeitvorgaben für den Transport von Patienten in Kliniken.

Das rheinland-pfälzische Ge­sund­heits­mi­nis­terium warnt deswegen jetzt vor einer Gefährdung der flächendeckenden Schlaganfallversorgung. Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) sagte, sie habe sich an Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) gewandt, der eine Lösung mit Beginn des Jahres 2019 schaffen wolle. „Niemand soll sich Sorgen darum machen, im Fall eines Schlaganfalls nicht rechtzeitig behandelt und versorgt zu werden“, sagte Bätzing-Lichtenthäler. © dpa/aerzteblatt.de

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