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DFG fördert Forschung zum Immunsystem bei werdenden Müttern und Kindern

Dienstag, 11. September 2018

lolostock.com

Hamburg – Die klinische Forschergruppe KFO 296 des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) erhält von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in den kommenden drei Jahren insgesamt 3,7 Millionen Euro. Das Geld soll genutzt werden, um Leitlinien für die Identifizierung von ungeborenen oder neugeborenen Kindern mit einem hohen Risiko für Immunerkrankungen im späteren Leben zu entwickeln.

„Wir wollen die Risiken für Schwangere und ihre ungeborenen Kinder reduzieren, an schweren Infektionen zu erkranken“, sagte die Sprecherin der Forschergruppe, Petra Arck aus der Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin. Dabei soll zunächst ermittelt werden, wie das sorgfältig abgestimmte Gleichgewicht der Immunzellen und Hormone, das während der mütterlichen Anpassung an die Schwangerschaft aktiviert wird, von Vor- oder Nachteil für die Gesundheit von Müttern ist.

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Darüber hinaus wollen die Forscher verstehen, wie eine pränatale Stressbelastung oder Medikamenteneinnahme nachteilig für das ungeborene Kindes sein kann und das Risiko für Immunerkrankungen im späteren Leben dieser Kinder erhöht. „Um diese Ziele zu adressieren, verwenden wir grundlagenwissenschaftliche Ansätze in Verbindung mit klinischen Studien“, schreiben die Wissenschaftler auf ihrer Internetseite.

Die Forschergruppe umfasst Ärzte sowie Grundlagenforscher aus verschiedenen Kliniken und Instituten des UKE und des Heinrich-Pette-Instituts. Darüber hinaus bestehen Kooperationen mit dem Robert-Koch-Institut in Berlin, dem Leids Universitair Medisch Centrum in Leiden (Niederlande), der University of Glasgow in Großbritannien und der Jinan University in Guangzhou.

In einer ersten Förderphase hatte die DFG die UKE-Forschergruppe seit 2015 mit 3,4 Millionen Euro unterstützt. Zuvor hatten die Forscher seit 2011 eine Anschubfinanzierung der damaligen Behörde für Wissenschaft und Forschung der Freien und Hansestadt Hamburg erhalten. © hil/aerzteblatt.de

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