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Ausland

Rund 30 Prozent der Kliniken in Idlib außer Betrieb

Freitag, 14. September 2018

/dpa

Berlin – Angesichts der befürchteten Großoffensive auf die Rebellenhochburg Idlib in Syrien warnt das Deutsche Rote Kreuz vor drohenden Versorgungsschwierigkeiten in der Kriegsregion.

„Am schwierigsten wäre es, wenn die Menschen Idlib nicht verlassen können, aber humanitäre Hilfe in der Provinz nicht zugelassen würde. Das würde eine sehr dramatische Lage bedeuten“, der Christof Johnen, Leiter für die Internationale Zusammenarbeit der Heilbronner Stimme. Die Türkei müsse die Lieferung von Hilfsgütern ermöglichen.

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Schon jetzt sei die Lage für die Menschen in der Region äußerst angespannt. „Die Preise gerade für Grundnahrungsmittel sind in Idlib dramatisch gestiegen, dazu kommt ein Zusammenbruch der Infrastruktur. 8 von 28 Kliniken in der Region Idlib haben den Betrieb eingestellt, die anderen können nur eingeschränkt arbeiten.“ Bei einem möglichen Angriff sei eine Evakuierung der Stadt kaum möglich, sagt Johnen.

Idlib ist das letzte große Rebellengebiet in Syrien. Die Regierung hatte dort in den vergangenen Wochen ihre Truppen zusammengezogen und mit einer Offensive gedroht. Sie will nach eigenen Angaben das ganze Land wieder unter ihre Kontrolle bringen. © dpa/aerzteblatt.de

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