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Amphetaminkonsum: Neuer Selbsttest kann Risikoprofil erstellen

Donnerstag, 13. September 2018

/dpa

Köln – Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat einen neuen Online-Selbsttest veröffentlicht. Mit ihm können Amphetaminkonsumenten anonym und qualitätsgesichert ein persönliches Risikoprofil erstellen und so Hinweise auf eine mögliche Abhängigkeit erhalten.

Laut BZgA gehören Amphetamine neben Cannabis zu den am häufigsten konsumierten illegalen Drogen in Deutschland. Die auch als „Speed“ oder „Pep“ bezeichneten Amphetamine werden nicht nur in der Party-Szene, sondern auch zur Leistungs­steigerung in Beruf, Freizeit, Ausbildung oder Studium eingesetzt.

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Aktuelle Daten der BZgA-Drogenaffinitätsstudie zeigen, dass insbesondere junge Erwachsene im Alter von 18 bis 25 Jahren Amphetamine nehmen. Zwei Prozent dieser Befragungsgruppe hatten bereits Amphetamine konsumiert. Und dabei zahlreiche gravierende gesundheitliche Risiken in Kauf genommen.

So kann laut BZgA häufiger Amphetaminkonsum zu einer starken psychischen Abhängigkeit und Schädigungen der Nervenzellen des Gehirns führen. Darüber hinaus steigt das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. Deshalb regt der „Speed Check“-Test Konsumenten auch dazu an, ihr Verhalten kritisch zu überdenken und zu verändern. Empfehlungen zum Konsumausstieg begleiten das neue Selbsttest-Angebot. © hil/sb/aerzteblatt.de

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