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Politik

Zahl der Medizinischen Versorgungszentren nimmt weiter zu

Freitag, 14. September 2018

/dpa

Berlin – Die Zahl der Neugründungen von Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) hält weiter an. Das erklärte der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes MVZ (BMVZ), Peter Velling, heute auf dem Praktikerkongress des Verbandes in Berlin.

Seien im Jahr 2016 noch 334 neue MVZ gegründet worden, gingen Schätzungen von 340 für das vergangene Jahr aus. Eine Statistik liege bislang noch nicht vor. Nach bisherigen Erkenntnissen habe sich aber die Gesamtzahl der MVZ in Deutschland von 2.490 im Jahr 2016 auf etwa 2.830 im vergangenen Jahr erhöht.

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In den Jahren 2013 bis 2015 wurden jeweils nur etwa 75 MVZ gegründet. Ursache für den neuen Boom sei, dass der Gesetzgeber ab 2015 die Gründung von fachgleichen MVZ ermöglicht habe, sagte Velling. Dabei seien es vor allem Vertragsärzte, die neue MVZ ins Leben rufen würden. 2016 wurden 210 MVZ von Vertragsärzten gegründet und 100 von Krankenhäusern.

Auch die Zahl der ambulant tätigen angestellten Ärzten steigt weiter an. Zum 31. Januar seien 21,2 Prozent aller ambulant tätigen Ärzte angestellt gewesen, sagte Velling. Dies variiere allerdings je nach Fachgruppe deutlich.

Die meisten angestellten Ärzte stammen aus der Fachgruppe der Laborärzte (85,5 Prozent), der Strahlentherapeuten (75,9 Prozent) und der Humangenetiker (74 Prozent). Allgemeinmediziner seien zu 15,2 Prozent angestellt. Am geringsten ist der Anteil bei den ärztlichen Psychotherapeuten (4,2 Prozent). © fos/aerzteblatt.de

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