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Ärzteschaft

Ärzte reagieren meist positiv über vorinformierte Patienten

Freitag, 14. September 2018

/Minerva Studio, stockadobecom

Hamburg – Wenn sich Patienten vor ihrem Arztbesuch etwa im Internet über ihre Krankheitsbilder informieren, dann reagiert eine Mehrheit der Mediziner positiv darauf. Das ergab eine forsa-Umfrage für die Kaufmännische Krankenkasse (KKH), die unter 1.001 Teilnehmern zwischen 18 und 70 Jahren durchgeführt.

44 Prozent der Befragten gaben demnach an, dass sich ihr Arzt über selbst angeeignetes Wissen freue. Auf 40 Prozent der Umfrageteilnehmer wirkten die Reaktionen des Arztes eher neutral, sechs Prozent berichteten von genervten Reaktionen.

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Wie der Arzt mit der Selbstdiagnose der Patienten umgehe, komme der Befragung zufolge nicht zuletzt auf das Alter der Patienten an. Jüngere berichteten wesentlich öfter von kritischen Reaktionen des Arztes als dies Ältere taten.

Solche Reaktionen könnten einerseits mit dem Zeitdruck der Mediziner zu tun haben, so die KKH, andererseits auch mit der Informationsquelle der Patienten. Wer im Internet nach medizinischer Hilfe suche, solle auf seriöse Ratgeber zurückgreifen und nicht auf Forenbeiträge vertrauen, rät die Krankenkasse. © kna/aerzteblatt.de

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