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Ärzteschaft

Neue Kinderärzte für Hamburg

Dienstag, 18. September 2018

/vchalup, stockadobecom

Hamburg – In Hamburg nehmen sechs zusätzliche Kinderärzte ihre Arbeit auf. Darauf hat jetzt die Kassenärztliche Vereinigung (KV) der Stadt hingewiesen. 

In der Vergangenheit hatten zunehmend Klagen von Eltern die KV erreicht. Die Eltern hatten beklagt, dass es zunehmend schwierig sei, für ihr Kind einen Platz bei einem Pädiater zu finden. Die KV initiierte daraufhin eine Studie und wies nach, dass vor allem die Anzahl der Kinder zwischen null und sechs Jahren in Hamburg signifikant gestiegen ist.

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Außerdem sei in den vergangenen Jahren eine Reihe zusätzlicher Gesundheits­untersuchungen für Kinder und Jugendliche in die Versorgung aufgenommen worden. Zudem benötigten die Pädiater immer mehr Zeit pro Kind. Die Kapazitäten zur Aufnahme neuer Patienten haben sich dadurch entsprechend reduziert.

Konkret verteilen sich Versorgungsaufträge wie folgt:

Jeweils ein halber Versorgungsauftrag wurde erteilt für den Bezirk Bergedorf, Curslacker Heerweg 1, den Bezirk Bergedorf, Bergedorfer Straße 105, den Bezirk Hamburg-Mitte, Rothenburgsorter Marktplatz 1 und den Bezirk Hamburg-Mitte, Georg-Wilhelm-Straße 104a.

Jeweils ein voller Versorgungsauftrag wurde erteilt für den Bezirk Nord, Tangstedter Landstraße 77 und den Bezirk Harburg, Stader Straße 203c.

Die Planungsregion Hamburg gilt nach der Bedarfsplanungsrichtlinie des Gemein­samen Bundes­aus­schusses als „überversorgt“. Mittels der Versorgungsstudie konnte die KV aber die Zulassung von zusätzlichen pädiatrischen Arztsitzen als Sonderbedarf erreichen.

Der Zulassungsausschuss von Ärzten und Krankenkassen hat entsprechende Versorgungsaufträge für vier neue Kinderarztsitze anteilig auf insgesamt sechs Personen übertragen. Vier Kinderärzte werden halbtags arbeiten, zwei Kinderärzte werden in Vollzeit arbeiten. 

„Wir haben in einer aufwendigen Analyse festgestellt, dass die bisherigen Behandlungskapazitäten vor allem in den Bezirken Nord, Mitte, Harburg und Bergedorf nicht ausgereicht haben, um den wachsenden Bedarf an kinderärztlicher Versorgung zu decken. Die zusätzlichen Ärzte werden jetzt vor allem in diesen Regionen zu einer Entspannung der pädiatrischen Versorgungssituation beitragen“, sagte Walter Plassmann, Vorstandsvorsitzender der KV.  © hil/aerzteblatt.de

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