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Kieler Uni baut Kooperation mit chinesischer Hochschule aus

Donnerstag, 20. September 2018

China, Hangzhou: Angelika Messner (Christian-Albrechts-Universität Kiel) und ein Vertreter der Universi­tät Zhejiang unterzeichnen ein Abkommen über den Austausch von Studenten und Professoren. /dpa

Hangzhou – Die Kieler Christian-Albrechts-Universität (CAU) baut ihre Zusammenarbeit mit der Zhejiang Universität in der gleichnamigen chinesischen Partnerprovinz Schleswig-Holsteins aus. Vertreter der Hochschulen unterzeichneten heute drei Abkommen in den Bereichen Business Management, Kultur und Gesundheit. „Ich bin froh, dass wir die Kooperation vertiefen“, sagte CAU-Präsident Lutz Kipp in Hangzhou. Ziel sei ein stärkerer Austausch von Studenten und Professoren. Bereits seit 1986 gibt es Verbindungen zwischen beiden Unis.

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Ein Studium der Sinologie ist in Kiel zwar nicht mehr möglich. Aber am Chinazentrum der CAU lernen pro Semester 80 bis 90 Studenten chinesisch. Kipp denkt über eine neue Professur nach, weil in Wirtschaftsstudiengängen „eine gewisse Chinakompetenz“ nützlich sei. „Dies könnte beispielsweise ein chinesischer Betriebswirtschaftler sein, der deutsch spricht.“ Die Kosten dafür lägen bei etwa 200.000 Euro.

Nach Ansicht von Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) müsse sich die Bedeutung Chinas auch darin widerspiegeln, „dass wir junge Menschen stärker darauf vorbereiten, (...) hierher zu kommen“. Wie die Landesregierung entsprechende Pläne der Hochschule unterstützen könne, sei aber noch unklar. „Aber in der Tat müssen wir uns auch darum kümmern.“ © dpa/aerzteblatt.de

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