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Ärzteschaft

Zehn Weiterbildungs­verbünde Allgemeinmedizin in Rheinland-Pfalz

Freitag, 21. September 2018

/dpa

Mainz – Künftigen Hausärzten stehen in Rheinland-Pfalz jetzt zehn Weiterbildungs­verbünde für ihre Facharztweiterbildung zur Verfügung – am Krankenhaus Alzey wurde gestern eine Kooperationsvereinbarung für den zehnten Weiterbildungsverbund unterzeichnet. Darauf hat die Kassenärztliche Vereinigung (KV) des Landes hinge­wiesen. Die Klinik in Alzey ist auch akademisches Lehrkrankenhaus der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Es hat sich für den Verbund mit zehn Hausarztpraxen aus der Region zusammengetan.

„Ärzte in Weiterbildung durchlaufen eine strukturierte Weiterbildung auf Basis eines angepassten Rotationsplans und müssen sich ihre Weiterbildungsabschnitte nicht mehr mühsam zusammenorganisieren“, begrüßte der KV-Vorstandsvorsitzende Peter Heinz den neuen Verbund. Diese Zusammenschlüsse seien „das Zukunftsmodell der ärztlichen Weiterbildung“, betonte er. „Auch die Weiterbildungspraxen profitieren: Die Einplanung von Ärzten in Weiterbildung in den Praxisablauf kann langfristig erfolgen und mit etwas Glück findet sich unter den Ärzten in Weiterbildung auch ein Wunsch-Praxis­nachfolger“, so Heinz.

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An dem Konzept der Weiterbildungsverbünde nehmen in Rheinland-Pfalz laut der KV jetzt insgesamt 70 Arztpraxen teil. Die Koordinierungsstelle Weiterbildung Allgemein­medizin steht bei Gründung, Auf- und Ausbau eines Verbundes zur Seite und ist zentrale Anlaufstelle bei Fragen rund um die Weiterbildung zum Hausarzt.

Auch das Ge­sund­heits­mi­nis­terium des Landes begrüßt die Entwicklung. „Die Etablierung von Weiterbildungsverbünden ist ein zentrales Element des Masterplans zur Stärkung der ambulanten ärztlichen Versorgung in Rheinland-Pfalz und ein wichtiges Ziel der Landesregierung. Ich freue mich, dass die Umsetzung in Rheinland-Pfalz so gute Fortschritte macht“, sagte Ge­sund­heits­mi­nis­terin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD). © hil/aerzteblatt.de

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