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Vermischtes

West-Nil-Virus bei Amsel in Mecklenburg-Vor­pommern nachgewiesen

Donnerstag, 27. September 2018

/dpa

Schwerin/Rostock – Vier Wochen nach dem bundesweit ersten Fall ist das West-Nil-Virus (WNF) erstmals in Mecklenburg-Vorpommern aufgetaucht. Es wurde bei einer toten Amsel aus dem Landkreis Rostock nachgewiesen, wie das Umwelt- und Agrarministerium in Schwerin heute mitteilte. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts wurde das Virus in Deutschland mittlerweile bei insgesamt sieben Vögeln nachgewiesen. Zudem wurde der Erreger kürzlich bei einem verendeten Pferd in Brandenburg registriert.

Erstmals war das auch für Menschen gefährliche Virus Ende August bei einem Bartkauz im Zoo von Halle (Saale) nachgewiesen worden. Das West-Nil-Virus kann von Mücken auf Menschen übertragen werden und in seltenen Fällen schwere Infektionen bis hin zum Tod verursachen. Die meisten Infektionen verlaufen allerdings unbemerkt, in einigen Fällen treten Kopf- und Gliederschmerzen auf.

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Bei Vögeln verlaufe eine Infektion meist symptomlos, erläuterte das Friedrich-Loeffler-Institut, das tote Vögel auf das Virus untersucht. Eine Reihe von Vogelarten sei jedoch empfänglich für den Erreger, sodass es zu massiven Epidemien mit Todesfällen kommen könne. © dpa/aerzteblatt.de

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