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Mehr Beschäftigte an Hessens Kliniken

Freitag, 28. September 2018

/Monkey Business, stockadobecom

Wiesbaden – In hessischen Krankenhäusern haben 2017 mehr Angestellte als noch im Vorjahr gearbeitet. Dabei ist die Entwicklung nach Auskunft des Statistischen Landesamtes in Wiesbaden unterschiedlich. Es gab zwar weniger nichtärztliche Angestellte, dafür aber mehr Ärzte. Nach Mitteilung der Statistiker von heute waren 2017 insgesamt 66.400 Menschen in den Kliniken beschäftigt, die keine Ärzte sind, 127 Mitarbeiter weniger als 2016. Die Zahl der Mediziner, die hauptamtlich in den 159 hessischen Krankenhäusern arbeiteten, nahm um 4,5 Prozent zu. Demnach waren Ende 2017 insgesamt 12.800 Ärzte an den Kliniken beschäftigt – 550 mehr als ein Jahr zuvor.

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Bei den nichtärztlichen Beschäftigten wurde der geringfügige Rückgang von 0,2 Prozent dadurch ausgeglichen, dass mehr Angestellte in Vollzeit arbeiteten. Dadurch habe die Personalkapazität rechnerisch um 840 Vollzeitstellen (1,7 Prozent) zugenommen. Die direkte Versorgung der rund 1,38 Millionen Menschen, die vergangenes Jahr im Krankenhaus lagen, wurde von 31.700 Schwestern und Krankenpflegern übernommen. Auch das waren zwar 77 Mitarbeiter weniger als noch im Vorjahr, dafür stieg der Anteil der Vollzeitstellen, so dass rechnerisch 318 Stellen hinzukamen. Mit einem Anteil von knapp 48 Prozent wurde im Pflegebereich fast jeder zweite Job als Teilzeitstelle ausgeübt. 26 800 Angestellte waren Frauen. 

Ein Viertel der Ärzte arbietet in Teilzeit

Insgesamt arbeitete mehr als ein Viertel der Ärzte an hessischen Krankenhäusern in Teilzeit. Daher stieg die rechnerische Zahl der Vollzeitstellen lediglich um 290 Stellen. 67,6 Prozent der Ärzte in Teilzeit waren nach Auskunft der Statistiker Frauen. Die personell größte Gruppe der Mediziner bildeten die etwa 8.600 Assistenzärzte. Von ihnen befanden sich 5.900 in einer fachärztlichen Weiterbildung. Zudem waren an den Kliniken 3100 Oberärzte und 1100 Chefärzte beschäftigt. Knapp 48 Prozent aller hessischen Krankenhausärzte waren weiblich. Mit steigender Hierarchieebene nahm der Frauenanteil ab. So waren 57 Prozent der Assistenzärzte Frauen. Bei den Oberärzten betrug der Frauenanteil nur noch 32,7 Prozent, bei den leitenden Ärzten sogar nur noch 13,6 Prozent. © dpa/aerzteblatt.de

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Avatar #79783
Practicus
am Sonntag, 30. September 2018, 21:38

Vielleicht

WOLLEN die das auch gar nicht... soviel "leisten" wie die Vorgängergenerationen, die sich vermeintlich zum Wohl der Patienten, aber in Wahrheit wohl eher zum Wohl von Chefärzten, Klinikbetreibern und Kankenkassen kaputt gearbeitet haben...
Avatar #661708
Haiko
am Sonntag, 30. September 2018, 11:03

Die nachfolgende Generation Ärzte kann nicht mehr so viel leisten, wie die Alte

auch wg Metoo, Bürokratie, weniger Compliance der Patienten, weniger Datenaustausch, weniger Delegation an die Mitarbeiter, Unterstützung in der Familie....
LNS

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