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Roboter sollen im Alter helfen

Montag, 8. Oktober 2018

Sami Haddadin mit einer Designstudie des Assistenzroboters GARMI /Andreas Heddergott, TU München

Garmisch-Partenkirchen – In Garmisch-Partenkirchen ist ein Anwender- und Forschungszentrum der Technischen Universität (TU) München eröffnet worden, das sich dem selbstbestimmten Wohnen im Alter durch Einsatz von Robotern widmet.

Dort sollen künftig Roboterassistenten entwickelt und in Feldstudien erprobt werden, wie die TU mitteilte. Auf zwei Etagen und rund 700 Quadratmetern Fläche werden zunächst rund 15 Wissenschaftler der Munich School of Robotics and Machine Intelligence (MSRM) arbeiten. Später sollen es bis zu 40 Forscher sein.

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Sami Haddadin, Direktor der MSRM, kündigte einen engen Kontakt mit späteren Nutzern an: „Der Name ist Programm. Wir werden hier Geriatronikforschung betreiben und die Technologie mit den Menschen in Garmisch-Partenkirchen in Berührung bringen, ihnen sollen unsere Entwicklungen ja in der Anwendung von Nutzen sein“, sagte er laut Mitteilung zur Eröffnung des Forschungszentrums. „Nur so können wir sicherstellen, dass wir unsere Roboter an den Bedürfnissen der Menschen ausrichten und Berührungsängste von Anfang an abbauen.“

Wichtigstes Projekt des Zentrums ist ein zweiarmiger Roboterassistent namens GARMI. Er soll unter anderem älteren Menschen bei Alltagstätigkeiten oder ein Werkzeug für die Telemedizin sein. Gefördert wird das Projekt von der Staatsregierung und dem Markt Garmisch-Partenkirchen. © dpa/aerzteblatt.de

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