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Jeder vierte Studierende stark gestresst

Donnerstag, 11. Oktober 2018

/zinkevych, stock.adobe.com

Berlin – Jeder vierte Studierende in Deutschland fühlt sich einer Studie zufolge stark gestresst. Fast gleich hoch ist der Anteil derjenigen, die von Erschöpfung berichten. Das sind Ergebnisse der „Studie zur Gesundheit Studierender in Deutschland“.

Insbesondere bei Studentinnen ist die psychische Belastung den Angaben zufolge hoch: Jede Fünfte habe Symptome einer generalisierten Angststörung aufgewiesen – die Frauen berichteten von häufiger Nervosität, Ängstlichkeit oder Anspannung sowie einem Mangel an Kontrolle über die eigenen Sorgen.

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Jede sechste Studentin zeigte Anzeichen eines depressiven Syndroms, habe sich also oft niedergeschlagen, schwermütig oder hoffnungslos gefühlt und Interesse und Freude verloren.

Mögliche Ursachen seien etwa Orientierungslosigkeit und Überforderung durch den Beginn eines neuen Lebensabschnitts, aber auch Prüfungsdruck und Zukunftsängste, erklärte einer der Studienleiter, Burkhard Gusy.

Für die Studie waren im Sommer 2017 knapp 6.200 Studierende online zu ihrer Gesundheit und ihrem Gesundheitsverhalten befragt worden. Laut TK gibt es damit erstmals bundesweite Daten zur gesundheitlichen Situation Studierender in Deutschland.

Die Untersuchung ist eine Kooperation des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW), der FU Berlin und der Techniker Krankenkasse (TK). Sie wurde gestern, dem Internationalen Tag der seelischen Gesundheit, online veröffentlicht. © dpa/aerzteblatt.de

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Avatar #749369
Ambush
am Donnerstag, 11. Oktober 2018, 16:47

Duales System Vorbild für die Welt , aber linksliberale Eliten in Deutschland forcieren die Gegenrichtung

Das deutsche Duale System ist mittlerweile Vorbild für die ganz Welt, wird gepriesen von Xi Jinping, Donald Trump und wirklich quasi überall. Wie bizarr ist es eigentlich, dass just in dem Moment im Vorbild Deutschland die gehenteilige Entwicklung forciert wird? Bei linksliberalen Führumgskadern von SPD, Grünen, Linkspartei ist man leider ohne Universitätsabschluss gescheitert. Und wie soll man mit 19 oder 20 durchschauen können, dass es eben vielleicht doch nicht so stimmt, was in den Studien von OECD etc. steht, wonach ein Universitätsabschluss der Weg schlechthin zum materiellen Glück ist. Die OECD hat mittlerweile selbst umgeschwenkt und lobpreist das deutsche duale System ... glaubwürdiger wird diese neoliberale , globalistische Organisation deswegen trotzdem nicht.

Anderes Beispiel: der Hype um alle möglichen Start Ups . Von 10 Start Ups setzt sich vielleicht eines davon langfristig durch. Was es bedeutet, wenn junge Menschen um die Mitte bis Ende 20 ihr ganzes vorhandenes Kapital dorthin investiert haben, auch weil von oben (eben wiederum OECD, etc. aber auch die Universitäten selber, dort wird dazu gedrängt, im Verlauf eines BWL-Studiums an einem Start Up beteiligt gewesen zu sein), aber in einem hohen Prozentsatz dann verlieren, das wird von OECD, Bertelsmann und den Neoliberalen eben unter den Teppich gekehrt bzw. da geht man mal schnell darüber hinweg. Auch dieser für viele Biographien verhängnisvolle und eben von oben forcierte Hype um Start Ups ist ein Ausdruck der negativen Folgen des Akademisierungswahns - zumal die Start Up-Branche natürlich latent als Ausweg / Perspektive für viele perspektivlose Akademiker gesehen wird, diese Hoffnungen aber niemals erfüllen kann. Und auch wiederum diese Perspektivlosigkeit und die damit assoziierten Zukunftsängste tragen bei zur psychsichen Belastung vieler Studierender...
Avatar #749369
Ambush
am Donnerstag, 11. Oktober 2018, 16:25

Idiotischer Akademisierungswahn vernichtet Biographien

Wieso eigentlich laufen die Lemminge immer Rattnefängern wie OECD und Bertelsmann-Stiftung hinterher, die mit ihren tendenziösen Studien jungen, oft noch orientierungslosen Menschen eintrichtern, dass der Mensch ohne Universitätsabschluss nichts wert ist? Heute fehlen Handwerker und qualifizierte Facharbeiter in der Industrie ... viel zu viel dagegen hat man an Juristen , BWLern (ja, das Massenfach BWL ! ) und Leuten, die mal gedacht haben, sie heilen den Krebs und deswegen Biologie, Biomedizin, Molekulare Medizin, Biochemie oder wie auch immer der ganze Etiketten-Schwindel tituliert ist, studiert haben. Ein Studium vernichtet im Schnitt ca. 4 Jahre an Erwerbsbiographie ... 4 Jahre an Einkommen (die Zeiten als Werksstudent oder Praktikant nich nicht mit eingerechnet)... mit dem Resultat, dass am Ende die schlauen Akademiker nach ihrem Abschluss merken, dass sie am Leben vorbei studiert haben. Ausbildung hin zur Praxis und zur realen Lebenswelt in Deutschland und nicht irgendwelche schlauen Masters oder Doktors mit ihren für die Erwerbsbiographie nutzlosen Studien (ich wohne in Freiburg, typische Unistadt, da hängen ständig Flyer in der Stadt von diversen Master-Arbeiten wo in belanglosen Studien belanglose Dinge erhoben werden). Auch diese Zukunftsängste und das latente Gefühl, dass man am Leben vorbeistudiert, dürfte zu der psychischen Belastung vieler Studierender beitragen...
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