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Weltgesundheits­organisation will die Versorgung von krebskranken Kindern verbessern

Donnerstag, 11. Oktober 2018

/vinnstock, stockadobecom

Genf – Eine neue Initiative der Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) soll die Versorgung von Kindern mit einer Krebserkrankung verbessern. Die soll „WHO Global Initiative for Childhood Cancer“ sieht vor, bis zum Jahr 2030 die Überlebensrate der Kinder global auf mindestens 60 Prozent zu steigern. „Dieses neue Ziel bedeutet eine Verdoppelung der weltweiten Heilungsrate für krebskranke Kinder“, hieß es aus der WHO.

Dies soll auf zweierlei Weise erfolgen: Durch eine Sensibilisierung auf globaler und nationaler Ebene soll die Betreuung der jungen Krebspatienten eine höhere Priorität bekommen. Zugleich will die WHO Länder dabei unterstützen, ihre Versorgungs­strukturen entsprechend auszubauen. Dazu gibt die WHO Ländern Hilfestellung, um die derzeitigen Kapazitäten in der Krebsdiagnose und -behandlung einschließlich der Verfügbarkeit von Medikamenten und Technologien zu bewerten und anschließend Krebsdiagnose- und -behandlungsprogramme festzulegen und in die Sozial­versicherungssysteme zu integrieren.

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Hohe Behndlungskosten verhindern Therapie

Krebs ist laut der WHO eine der häufigsten Todesursachen für Kinder. In Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen sterben die Patienten viermal häufiger an der Krankheit als Kinder in Ländern mit hohem Einkommen. „Ihre Krankheiten werden nicht diagnostiziert, sie sind oft aufgrund hoher Kosten gezwungen, auf die Behandlung zu verzichten, und den mit ihrer Pflege betrauten Ärzten fehlt eine spezialisierte Ausbildung“, erläutert die WHO.

Die WHO hat die Initiative im Anschluss an das dritten globale sogenannte „Hochrangige Treffen zu nichtübertragbaren Krankheiten“ angekündigt, auf dem Staats- und Regierungschefs Ende September in New York zusammenkamen, um dringendere Maßnahmen gegen Krebs, Diabetes, Herz- und Lungenerkrankungen und andere zu ergreifen. © hil/aerzteblatt.de

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