NewsÄrzteschaftÄrztekammer Berlin macht Weg für ausschließliche Fernbehandlung frei
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

Ärztekammer Berlin macht Weg für ausschließliche Fernbehandlung frei

Donnerstag, 11. Oktober 2018

/agenturfotografin, stockadobecom

Berlin – Auch in Berlin soll die ausschließliche Fernbehandlung von Patienten im Einzelfall bald möglich sein. Einer entsprechenden Änderung der Berufsordnung hat die Delegiertenversammlung der Ärztekammer Berlin jetzt zugestimmt.

Die Kammer schließt sich dabei den Entscheidungen des 121. Deutschen Ärztetag im Mai in Erfurt an und übernimmt die entsprechende Passage in der (Muster)Weiter­bildungsordnung im Wortlaut.

Anzeige

„Eine ausschließliche Beratung oder Behandlung über Kommunikationsmedien ist im Einzelfall erlaubt, wenn dies ärztlich vertretbar ist und die erforderliche ärztliche Sorgfalt insbesondere durch die Art und Weise der Befunderhebung, Beratung, Behandlung sowie Dokumentation gewahrt und die Patientin oder der Patient auch über die Besonderheiten der ausschließlichen Beratung und Behandlung über Kommunikationsmedien aufgeklärt wird“, heißt es dort unter anderem.

Bevor die geänderte Berufsordnung der Ärztekammer Berlin in Kraft tritt, muss die die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung als zuständige Aufsichtsbehörde die Änderung noch genehmigen.

Der Präsident der Ärztekammer Berlin, Günther Jonitz, begrüßte die Neuerung. „Der verantwortungsvolle, ergänzende Einsatz moderner Kommunikationsmedien erweitert die Behandlungsmöglichkeiten und dient der Stärkung des Arzt-Patienten-Verhältnisses“, sagte er. Der persönliche Kontakt zwischen Arzt und Patient bleibe gleichwohl der Goldstandard. Dieser sei nicht durch Technik ersetzbar, so der Kammerpräsident. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

18. Dezember 2018
Berlin – Im kommenden Jahr will der Gesetzgeber – unter Berücksichtigung des Datenschutzes und der Datensicherheit – die Möglichkeiten einer freiwilligen Datenspende schaffen. Manchen geht das
Hecken plädiert für verpflichtende Datenspende
18. Dezember 2018
Berlin – Zum Jahresende sind bundesweit rund 43.500 Arztpraxen an die Tele­ma­tik­infra­struk­tur (TI) angeschlossen. Das zeigen Angaben der Konnektor-Hersteller CompuGroup Medical (CGM), T-Systems
Knapp die Hälfte der Arztpraxen an Tele­ma­tik­infra­struk­tur angebunden
17. Dezember 2018
Berlin – Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat die geplante schnelle Einführung eines elektronischen Rezeptes im Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV) begrüßt. Auch
Verbände kritisieren neues Arzneimittelgesetz
14. Dezember 2018
Berlin – Der Präsident der Bundes­ärzte­kammer (BÄK) hat die in dem Entwurf zum Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV) enthaltenen Regelungen für das digitale Rezept begrüßt.
Digitales Rezept: Montgomery begrüßt geplanten Gesetzentwurf
12. Dezember 2018
Berlin – Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) ist unzufrieden mit der Arbeit der gematik – Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte. Das wird nicht ohne Konsequenzen bleiben,
Spahn kündigt Umbau der gematik an
12. Dezember 2018
Berlin – Der VSDM-Konnektor der secunet Security Networks AG hat die Zulassung der gematik – Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte erhalten. Damit sei jetzt der vierte Konnektor
Vierter Konnektor für Tele­ma­tik­infra­struk­tur zugelassen
11. Dezember 2018
Berlin – Für einen neuen Weg bei der Verwendung von Gesundheitsdaten plädiert der CDU-Gesundheits- und Digitalexperte Tino Sorge. In einem Positionspapier, das dem Deutschen Ärzteblatt vorliegt, wirbt
LNS LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

Anzeige
NEWSLETTER