NewsPolitikNRW will Tele-Notärzte flächendeckend einführen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

NRW will Tele-Notärzte flächendeckend einführen

Donnerstag, 11. Oktober 2018

/dpa

Düsseldorf – Das Land Nordrhein-Westfalen (NRW) plant nach Worten von Gesund­heits­minister Karl-Josef Laumann (CDU) einen flächendeckenden Einsatz von Tele-Notärzten. „Nicht bei jedem akuten Notfall muss eine Notärztin oder ein Notarzt physisch anwesend sein“, sagte Laumann der Rheinischen Post (Donnerstag). Ausgebildete Notärzte könnten per Video zum Einsatzort zugeschaltet werden und alle wichtigen Messwerte der Patienten bewerten.

Anzeige

Für Laumann birgt die neue Methode „vor allem für ländliche Regionen ein großes Potenzial“. Er wolle sich deshalb für eine flächendeckende Umsetzung der Tele-Notarztsysteme in Nordrhein-Westfalen stark machen. Laut Zeitung sollen die Tele-Notärzte zusätzlich eingesetzt werden. Unklar sei noch, ob dadurch Stellen bisheriger Notärzte eingespart würden, hieß es. Der Einsatz von Tele-Notärzten wurde bereits in der Region Aachen getestet.  © kna/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

21. Februar 2019
Marburg – Parkinsonpatienten ziehen sich im Verlauf ihrer Erkrankung oft zunehmend aus ihrem sozialen Umfeld zurück. Auch der Austausch mit behandelnden Ärzten leidet unter den
Minicomputer soll Parkinsonpatienten beim Arztbesuch unterstützen
21. Februar 2019
Berlin – Mehr als zwei Drittel der Menschen in Deutschland (68 Prozent) haben bereits von der Möglichkeit gehört, sich Chipimplantate einsetzen zu lassen, zum Beispiel für die Überwachung von
Zustimmung für Chipimplantate in der Bevölkerung nimmt zu
20. Februar 2019
Brüssel – Wer innerhalb der Europäischen Union (EU) in einem fremden Mitgliedstaat arbeitet oder etwa auf Reisen fern der Heimat ungeplant eine medizinische Behandlung benötigt, soll künftig einfacher
Empfehlungen für grenzüberschreitende elektronische Patientenakte
19. Februar 2019
Sacramento/Kalifornien – Die wenigsten Säuglinge, die in den ersten Lebenswochen mit hohem Fieber in einer Notfallambulanz vorgestellt werden, haben eine schwere bakterielle Infektion, es könnte aber
Fieber: Drei einfache Tests können schwere Infektionen bei Säuglingen (fast immer) ausschließen
19. Februar 2019
Berlin – Durch Algorithmen herbeigeführte Entscheidungen müssen gerichtlich überprüfbar sein. Zu diesem Ergebnis kommen die Autoren des Diskussionspapiers „Mensch, Maschine, Moral – digitale Ethik,
Digitale Ethik: Verpflichtender Einsatz KI-basierter Systeme in der Medizin
14. Februar 2019
Berlin – Bis zum Jahr 2021 sollen alle Krankenkassen ihren Versicherten eine elektronische Patientenakte (ePA) zur Verfügung stellen. Die in einem Änderungsantrag zum Terminservice- und
„Ohne Interoperabilität wird die ePA ihr Potenzial nicht entfalten können“
13. Februar 2019
Berlin – Die Pläne des Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­iums, die Mehrheitsanteile an der gematik zu übernehmen, um die Digitalisierung im Gesundheitswesen voranzutreiben, haben Sachverständige und Verbände
LNS LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

Anzeige
NEWSLETTER