NewsÄrzteschaftTeilnehmer für Praxistests digitaler Zukunftslösungen gesucht
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

Teilnehmer für Praxistests digitaler Zukunftslösungen gesucht

Freitag, 12. Oktober 2018

/Rostislav Sedlacek, stockadobecom

Berlin – Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) sucht Arztpraxen, die im Rahmen eines Projektes technische Neuheiten wie etwa die Videobrille für Hausbesuche im Alltag testen wollen. Eine Bewerbung ist ab sofort möglich, sagte Bernhard Tenckhoff, Leiter des Projektes KBV-Zukunftspraxis, in einem Interview mit KV-on, dem digitalen Webkanal der KBV.

„Wir wollen den digitalen Diensten direkt in der realen Versorgungspraxis auf den Zahn fühlen“, so Tenckhoff. Dazu sei die KBV jetzt auf der Suche nach „innovativ orientierten Praxen“, die Lust hätten, einen der Dienste in ihrer Praxis zu testen.

Anzeige

Zur Auswahl stehen Innovationen im Bereich Medizinprodukte sowie Anwendungen, die die Prozessabläufe in den Praxen verbessern sollen. Außerdem geht es um Dienste, die sich mit der Dokumentation und Unterstützung für den Arzt beschäftigen, und um zwei Praxis­verwaltungssysteme. Die zehn technischen Neuerungen hat die KBV im Rahmen eines Ideenwettbewerbes aus mehr als 60 Einsendungen ausgewählt.

Tenckhoff versprach, dass die KBV die Praxen bei der Implementierung des Dienstes und während des Testlaufes von circa zwölf bis 18 Monaten eng begleitet und unterstützt. Die Teilnahme soll bei den Ärzten und Psychotherapeuten zu keiner finanziellen Belastung führen, betonte Tenckhoff. Dazu werde die KBV entsprechende Vereinbarungen mit den Anbietern und den Praxen treffen. Der zeitliche Aufwand, etwa für Schulungen oder die Umstellung auf neue Prozesse, kann hingegen nicht vergütet werden.

Tenckhoff zufolge können grundsätzlich alle Praxen mitmachen. Eine Einschränkung bei der Auswahl der Testprodukte auf bestimmte Fachgruppen gebe es bis auf zwei Ausnahmen – DermaFC und Respiro – nicht. Interessierte Praxen müssten auch keine bestimmten technischen Voraussetzungen erfüllen.

Wer teilnehmen möchte, kann sich per E-Mail bewerben. Dazu ausgefüllten Fragebogen an zukunftspraxis@kbv.de senden. © hil/sb/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

21. Februar 2019
Marburg – Parkinsonpatienten ziehen sich im Verlauf ihrer Erkrankung oft zunehmend aus ihrem sozialen Umfeld zurück. Auch der Austausch mit behandelnden Ärzten leidet unter den
Minicomputer soll Parkinsonpatienten beim Arztbesuch unterstützen
21. Februar 2019
Berlin – Mehr als zwei Drittel der Menschen in Deutschland (68 Prozent) haben bereits von der Möglichkeit gehört, sich Chipimplantate einsetzen zu lassen, zum Beispiel für die Überwachung von
Zustimmung für Chipimplantate in der Bevölkerung nimmt zu
20. Februar 2019
Brüssel – Wer innerhalb der Europäischen Union (EU) in einem fremden Mitgliedstaat arbeitet oder etwa auf Reisen fern der Heimat ungeplant eine medizinische Behandlung benötigt, soll künftig einfacher
Empfehlungen für grenzüberschreitende elektronische Patientenakte
19. Februar 2019
Berlin – Durch Algorithmen herbeigeführte Entscheidungen müssen gerichtlich überprüfbar sein. Zu diesem Ergebnis kommen die Autoren des Diskussionspapiers „Mensch, Maschine, Moral – digitale Ethik,
Digitale Ethik: Verpflichtender Einsatz KI-basierter Systeme in der Medizin
14. Februar 2019
Berlin – Bis zum Jahr 2021 sollen alle Krankenkassen ihren Versicherten eine elektronische Patientenakte (ePA) zur Verfügung stellen. Die in einem Änderungsantrag zum Terminservice- und
„Ohne Interoperabilität wird die ePA ihr Potenzial nicht entfalten können“
13. Februar 2019
Berlin – Die Pläne des Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­iums, die Mehrheitsanteile an der gematik zu übernehmen, um die Digitalisierung im Gesundheitswesen voranzutreiben, haben Sachverständige und Verbände
Anhörung zum Terminservicegesetz: Umstrukturierung der gematik in der Kritik
13. Februar 2019
Erlangen – Der „Atlas of Ophthalmology“ ist eine umfangreiche webbasierte Referenzbilderdatenbank vorwiegend für Ärzte und Medizinstudierende, aber auch für Laien, die das gesamte augenärztliche
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

Anzeige
NEWSLETTER