NewsPolitikKarawanskij will Hospizdienste in Brandenburg ausbauen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Karawanskij will Hospizdienste in Brandenburg ausbauen

Montag, 15. Oktober 2018

/dpa

Frankfurt (Oder) – Die neue brandenburgische Ge­sund­heits­mi­nis­terin Susanna Karawanskij (Linke) hat sich für die Weiterentwicklung und den Ausbau von Hospizangeboten im Land ausgesprochen.

„Wir müssen die kulturellen, religiösen und psychosozialen Unterschiede berück­sichtigen. Auch sozial und finanziell benachteiligte Menschen müssen Zugang zu einer umfassenden Begleitung und Unterstützung erhalten“, sagte die Ministerin in Frankfurt (Oder) auf dem 9. Brandenburgischen Hospiztag.

Anzeige

Karawanskij sprach auch über Fachkräftemangel. „Es fehlen insbesondere Palliativ­mediziner auf dem Lande“, sagte sie. Die Ministerin lobte all diejenigen, die sich ehrenamtlich im Hospizbereich engagieren.

Dem Ministerium zufolge gibt es in Brandenburg derzeit etwa 1.500 Ehrenamtliche in rund 25 ambulanten Hospizdiensten, hinzu kommen weitere Palliativdienste. Zudem gibt es zehn Hospize mit 113 vollstationären Plätzen, in denen Sterbende betreut werden; etwa in Cottbus, Frankfurt (Oder), Potsdam und Brandenburg/Havel.

© dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

26. April 2019
Düsseldorf – Die Arbeitsgemeinschaft „Ambulante Palliativversorgung“ hat vor einer Vereinheitlichung der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) gewarnt. „Regional etablierte
Geplanter Rahmenvertrag gefährdet ambulante Palliativversorgung im Rheinland
15. April 2019
Saarbrücken – Das neue ambulante Ethikkomitee im Saarland hat in den drei Monaten seit seiner Gründung bereits konkrete Hilfe in medizinischen Grenzfällen geben können. Das bestätigten die Initiatoren
Ambulantes Ethikkomitee gibt Ärzten Sicherheit
8. April 2019
Berlin – Der Bundesverband Kinderhospiz hat die aktuelle Versorgungslage in der Palliativversorgung von Kindern und Jugendlichen bemängelt und sich für einen deutlichen Ausbau ausgesprochen. Weltweit
Kinderhospizverband mahnt Ausbau der Palliativversorgung an
5. April 2019
Berlin – Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) hat im Zusammenhang mit dem Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) zu lebensverlängernden Maßnahmen auf die
Intensivmediziner mahnen zur Ermittlung des Patientenwillens
2. April 2019
Karlsruhe – Ein Arzt muss wegen der Lebensverlängerung eines Patienten durch künstliche Ernährung kein Schmerzensgeld bezahlen. Das entschied heute der unter anderem für das Arzthaftungsrecht
Kein Schmerzensgeld wegen Lebensverlängerung durch künstliche Ernährung
29. Januar 2019
Berlin – Für ein Altern und Sterben in Würde ist nicht allein eine gute medizinische Versorgung notwendig, sondern auch deren enge Verzahnung mit sozialen und wohnortgebundenen Angeboten. Das haben
Demografische Veränderung: Medizinische und soziale Versorgung eng verzahnen
9. Januar 2019
Stuttgart – Ein neues Informationsportal zur Hospiz- und Palliativversorgung hat das Ministerium für Soziales und Integration in Baden-Württemberg gemeinsam mit dem Hospiz- und Palliativverband des
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER