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Fresenius weniger optimistisch

Mittwoch, 17. Oktober 2018

/dpa

Bad Homburg – Der Gesundheitskonzern Fresenius blickt angesichts schleppender Geschäfte bei einigen Töchtern skeptischer auf das Gesamtjahr. Beim währungsbereinigten Umsatzwachstum werde 2018 voraussichtlich nur das untere Ende der ursprünglichen Spanne von fünf bis acht Prozent erreicht, teilte das Unternehmen gestern Abend mit. Auch beim währungsbereinigten Konzernergebnis soll nur das untere Ende der ursprünglichen Spanne von sechs bis neun Prozent erreicht werden.

Hintergrund sind den Angaben zufolge enttäuschend gelaufene Geschäfte bei der Dialyse-Tochter Fresenius Medical Care (FMC) und der Klinikkette Helios. Hier hätten Umsatz und Ergebnis unter den Erwartungen des Unternehmens gelegen, hieß es. Die sehr gute Entwicklung beim Infusionsspezialisten Kabi habe dies nur zum Teil ausgeglichen.

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FMC, deren Aktien ebenso wie die des Mutterkonzern im Dax notiert sind, senkte in einer eigenen Mitteilung die Ziele für das Gesamtjahr. Demnach soll das währungsbereinigte Umsatzwachstum 2018 „aufgrund des unerwartet schwachen Geschäfts mit Gesundheitsdienstleistungen in Nordamerika und den schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in bestimmten Schwellenländern“ nur noch bei zwei bis drei Prozent liegen.

Bisher hatte das Ziel bis fünf bis sieben Prozent gelegen. Das währungsbereinigte Wachstum des auf die Anteilseigner entfallenden Konzernergebnisses auf vergleichbarer Basis dürfte nun noch bei elf bis zwölf Prozent (zuvor: 13-15) liegen. © dpa/aerzteblatt.de

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