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Simulations- und Trainingszentrum an Uniklinik Freiburg eröffnet

Donnerstag, 18. Oktober 2018

/Patrick Seeger, Universitätsklinikum Freiburg

Freiburg – Studierende des Universitätsklinikums Freiburg können mithilfe von virtueller Realität in einem neuen Simulationszentrum unter anderem minimalinvasive Eingriffe wie Kniespiegelungen oder das Entfernen von Gallenblasen üben. Das „Freiburger Anästhesiologie- und Chirurgie-Trainings- und Simulationszentrum für Studierende“ (FACTS-S) bietet vier Übungsräume auf 380 Quadratmetern.

„Die Hand-Gerät-Auge-Koordination kann mit Hilfe der Simulatoren sehr praktisch erlernt werden“, erläuterte Stefan Fichtner-Feigl, Ärztlicher Direktor der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Universitätsklinikums Freiburg.

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Aber auch das Handeln in Extremsituationen wie die Versorgung von Notfallpatienten in einer realitätsnahen und modernen Umgebung stehen in dem neuen Zentrum auf dem Programm. „Die Studierenden erhalten damit die Kompetenz, in kritischen Situationen souverän und fachlich richtig zu handeln“, sagte Hartmut Bürkle, Ärztlicher Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin des Universitätsklinikums Freiburg.

Norbert Südkamp, Ärztlicher Direktor der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie und kommissarischer Dekan der Medizinischen Fakultät, vergleicht die neuen Möglichkeiten mit denen der Pilotenausbildung: „Mit dem Simulationszentrum können die Studierenden jetzt – wie Piloten im Flugsimulator – kritische Situationen angstfrei üben.“

Außerdem ließen sich Szenarien trainieren, die selten aufträten und die ein Arzt dennoch beherrschen müsse, zum Beispiel einen anaphylaktischen Schock oder einen Notfall bei einem Kind.

FACTS-S wird gemeinsam von der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie geleitet und genutzt.

© hil/aerzteblatt.de

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