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Systematisches Reanimationstraining in der Klinik bewährt sich

Montag, 22. Oktober 2018

/dpa

Dresden – Auf die Bedeutung eines systematischen Reanimationstrainings für das pflegerische und ärztliche Personal in der Klinik hat das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden anlässlich des „World Restart a Heart Day“ Mitte Oktober hingewiesen. 

Dank des innerklinischen Notfallmanagements kommt es am Dresdner Uniklinikum pro 1.000 eingewiesenen Patienten in nur 1,1 Fällen zu einem Kreislaufstillstand. Der Mittelwert aller am Deutschen Reanimationsregister beteiligten Krankenhäuser liegt hingegen bei 1,8 Fällen pro 1.000 Patienten. In 97 Prozent der Fälle begann das Stationspersonal in Dresden bereits vor Eintreffen des Notfallteams mit den Erstmaßnahmen der Reanimation.

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„Die sinkende Zahl innerklinischer Reanimationen im Laufe der Jahre bestätigt uns, auch weiterhin unsere Initiativen zur optimalen Patientensicherheit zu unterstützen“, betonte Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums. „Dazu gehören das innerklinische Notfallteam, aber auch regelmäßige Schulungen der Mitarbeiter in den Kliniken“, so Albrecht.

Seit Gründung des Interdisziplinären Simulatorzentrums Medizin Dresden (ISIMED) im Jahr 2002 sind regelmäßige Kurse und Trainings fester Bestandteil des innerklinischen Notfallmanagements am Uniklinikum. Neben den Reanimationstrainings werden Kurse zur Schwerverletztenversorgung, Notfallmanagement und Kinderreanimation sowie Simulatortrainings und Intensivtransportkurse angeboten.

Im vergangenen Jahr nahmen daran über 300 Ärzte sowie 1.700 Pflegekräfte, Studierende im Praktischen Jahr, Auszubildende, wissenschaftliche Mitarbeiter, Therapeuten sowie Mitarbeiter aus dem Patiententransport teil.

„Ziel ist, dass die Teilnehmer ein sicheres Handeln in kritischen Situationen und die Zusammenarbeit im interdisziplinären Team sowohl innerhalb der verschiedenen Berufsgruppen als auch Fachrichtungen trainieren“, erläuterte Katrin Fritzsche, Leiterin des ISIMED. © hil/aerzteblatt.de

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