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Stiftung Warentest warnt vor gesundheits­schädlichem Spielschleim

Montag, 22. Oktober 2018

/dpa

Berlin – Die Stiftung Warentest warnt vor gesundheitsschädlichem Spielschleim. Fünf von den Verbraucherexperten getestete Schleime setzen zu viel Borsäure frei, wie die Stiftung heute in Berlin mitteilte. Borsäure ist in größerer Konzentration gesund­heitsschädlich.

Gelangt zu viel Bor in den Körper, kann es demnach akut Irritationen, Durchfall, Erbrechen und Krämpfe hervorrufen. In Tierversuchen beeinträchtigte Borsäure zudem die Fruchtbarkeit und die Embryonalentwicklung. Flüssiges oder haftendes Spielzeug darf daher nicht mehr als 300 Milligramm Bor pro Kilogramm freisetzen.

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Diesen Grenzwert übersteigen demnach alle fünf getesteten Schleime deutlich. Drei Produkte hätten sogar mehr als das Dreifache an Bor abgegeben als erlaubt. Auch in Tests von internationalen Partnerorganisationen der Stiftung Warentest überschritten demnach 16 von 33 untersuchten fertigen Slimes den Grenzwert.

Kinder kommen beim Spielen vor allem über die Haut mit Borsäure in Kontakt. Aber auch Mundkontakt oder gar Verschlucken seien nicht auszuschließen, insbesondere wenn der Schleim in Getränkedosen verpackt ist oder mit Strohhalmen ausgeliefert wird. © afp/aerzteblatt.de

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