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Vermischtes

Fast 200 Millionen Packungen Erkältungsmittel verkauft

Montag, 22. Oktober 2018

/dpa

Frankfurt am Main – In der vergangenen Erkältungssaison – von Oktober 2017 bis März 2018 – sind in Apotheken und über den Versandhandel 194 Millionen Packungen von Erkältungsmitteln im Wert von rund 1,4 Milliarden Euro an Verbraucher abgegeben worden. Das ist ein Plus von fünf Prozent gegenüber dem Umsatz in der Erkältungs­saison 2016/2017, wie der Statistikdienstleister IQVIA heute berichtet.

Die Gruppe „Erkältungs- und Grippemittel“ generierte demnach mit 524 Millionen Euro den größten Umsatz, gefolgt von „Hustenmitteln“ mit 332 Millionen Euro. Immun­stimulantien machten 59 Millionen Euro aus. Die meistnachgefragten Präparate waren laut IQVIA „Nasenspray ratiopharm“, „Sinupret“, „Nasenspray AL“, „ACC“ und „Otriven“.

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Der Anteil der Versandapotheken bei den abgegebenen Erkältungsmitteln stieg in der vergangenen Saison: Nach Packungen legte der Versand um 8,4 Prozent zu, die Apotheken vor Ort um einen Prozent. Dieser Trend zum Versandhandel gilt offenbar nicht nur bei Erkältungsmitteln, sondern auch bei weiteren Produkten.

Laut IQVIA ist der Versand von rezeptfreien Arznei- und Gesundheitsmitteln, Kosmetika, Produkten zur Ernährung und zum medizinischen Sachbedarf im vergangenen Jahr um rund zwölf Prozent gewachsen. Umsatzsteigerungen im höheren einstelligen oder niedrig zweistelligen Bereich verzeichneten Schmerzmittel. Nahrungsergänzungsmittel einschließlich Vitaminen und Mineralstoffen kamen auf ein Plus von 16 Prozent. 

Bei den Vorort-Apotheken stieg der Umsatz im rezeptfreien Bereich im vergangenen Jahr um rund zwei Prozent. © hil/aerzteblatt.de

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Avatar #683778
Freudi
am Montag, 22. Oktober 2018, 23:51

Auweia!

1,4 Milliarden Euro - für Medikamente, die im günstigsten Fall wirkungslos sind, in vielen Fällen aber eben doch teilweise erhebliche UAW haben! Irgendwas machen wir falsch! Auch hier sehen wir die Konsequenzen der Kommerzialisierung in der Medizin!
LNS

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