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Ausland

Millionen sterben an Armutskrankheiten

Mittwoch, 24. Oktober 2018

/dpa

Tönisvorst – Armutsbedingte Krankheiten fordern nach Angaben der Hilfsorganisation action medeor weltweit Millionen Todesopfer. Trotz erkennbarer Fortschritte der Weltgemeinschaft bei der Gesundheitsversorgung verschlechtere sich für ärmere Menschen der Zugang zu medizinischen Angeboten, erklärte das Medikamenten­hilfswerk heute in Tönisvorst.

Leicht zu behandelnde Armutserkrankungen könnten nur mit Änderungen im sozialen und politischen Bereich vieler Länder bekämpft werden, so der Vorstandssprecher von action medeor, Bernd Pastors. So habe die Ausbreitung der Infektionskrankheit Ebola gezeigt, wie wichtig eine medizinische Basisversorgung sei.

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Medikamentenversorgung muss bezahlbar bleiben

Es sei deutlich geworden, „dass nicht der Kampf gegen einzelne Krankheiten wie Aids oder Malaria alleine sinnvoll ist, sondern dass nur ein gut ausgestattetes Gesundheitssystem die Menschen schützen kann". Besonders die Versorgung mit Medikamenten müsse für arme Menschen zuverlässig und finanzierbar sein.

Die action medeor äußerte sich anlässlich der Verabschiedung der Erklärung von Alma Ata vor 40 Jahren. Mehr als 100 Mitgliedsstaaten der Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) erkannten 1978 auf einer Konferenz im kasachischen Alma Ata Gesundheit als grundlegendes Menschenrecht an. An dem Gesundheitsgipfel nahmen Delegationen von 123 Regierungen und 67 regierungsunabhängigen Organisationen teil. © kna/aerzteblatt.de

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