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Ruf nach mehr Anstrengungen zur Wissenschafts­förderung

Donnerstag, 25. Oktober 2018

/Chodyra Mike, stock.adobe.com

Berlin – Mehr Anstrengungen dabei, exzellente Wissenschaftler auszubilden, aber auch, diese nach Deutschland zu holen und hier zu halten, fordert die FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag.

„Der Wohlstand Deutschlands als Wissens- wie Industriegesellschaft hängt entscheidend davon ab, wie weit es gelingt, in Wissenschaft, Forschung und Transfer international eine Spitzenstellung einzunehmen und zu halten“, schreibt die Fraktion in einem entsprechenden Antrag. Spitzenqualität in Hochschulforschung und Forschungseinrichtungen sei für den Erfolg und die Konkurrenzfähigkeit des Standortes Deutschland und damit für Beschäftigung und Zukunftsperspektiven der Menschen von zentraler Bedeutung.

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Die Fraktion fordert in dem Antrag, eine „Nationale Agentur für Wissenschaftliches Talent“ (National Agency for Scientific Talent) aufzubauen, in der moderne Methoden der Personalrekrutierung aus der Wirtschaft und der Headhunting-Branche für die Personalgewinnung von Top-Wissenschaftlern und Wissenschaftstalenten genutzt werden, um gezielt diejenigen zu gewinnen, die Forschung, Wissenschaft und Transfer voranbringen.

Ferner soll ein „Frühwarnsystem“ aufgebaut werden, das einerseits aufkommende frühe Trends in der Wissenschaft und Forschung sowie Gründungen, Patente und webbasierte Indikatoren von Beginn an identifiziert und andererseits Wanderungsbewegungen von Wissenschaftlern anzeigt, damit Deutschland bereits zu Beginn neuer Entwicklungen agieren könne.

Außerdem fordert die Fraktion eine Studie zur aktuellen Zusammensetzung des wissenschaftlichen Personals in Deutschland. Derzeit seien keine genauen Daten und Zahlen dazu bekannt, wie sich deutsche Wissenschaftler in der Welt bewegten, warum und für wie lange sie Deutschland verließen, warum, wann und wie viele internationale Wissenschaftler nach Deutschland kämen, blieben oder weiterzögen. Hier bedürfe es Klarheit, um gezielt Ursachen für Abwanderung und Zuwanderung anzugehen und ebenfalls gezielt Maßnahmen zur Gewinnung der besten Köpfe ergreifen zu können, heißt es in dem Antrag. © hil/aerzteblatt.de

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