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Politik

Bayern fördert Ausbildungsprogramm im Süden

Freitag, 26. Oktober 2018

/auremar, stock.adobe.com

München – Das Ge­sund­heits­mi­nis­terium in Bayern fördert mit „BeLA Südbayern“ ein neues Ausbildungsprogramm für angehende Allgemeinmediziner in drei Modell­regionen Dillingen an der Donau, Eichstätt/Kösching und Mühldorf am Inn mit rund 3,5 Millionen Euro. Dies verkündete das Ministerium gestern anlässlich der Auftakt­veranstaltung des Programms „Beste Landpartie Allgemeinmedizin“ (BeLA) in München.

Bereits Anfang Oktober hatte das Ministerium angekündigt, dass 2,3 Millionen Euro aus dem neuen Programm an vier Standorte der „BeLA Nordbayern“ Forchheim/Ebermannstadt, Kulumbach/Stadtsteinach, Weißenburg/Gunzenhausen und Scheßlitz/Burgebrach gehen sollen. BeLA wird in den kommenden vier Jahren mit insgesamt rund 5,8 Millionen Euro gefördert.

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Im Rahmen des Programms sollen Studierende ein monatliches Stipendium in Höhe von 600 Euro erhalten, wenn sie sich im Gegenzug dazu verpflichten, nach Abschluss des Studiums ihre Facharztweiterbildung für Allgemeinmedizin im Weiterbildungs­verbund der Region zu absolvieren, in der die studentische Ausbildung erfolgt ist.

Mit dem Projekt wolle man „für junge Mediziner eine Brücke bauen und den Weg aus der Universität direkt in die Landarztpraxis“, sagte Huml. Weiter erklärte sie, das Programm zeichne sich durch eine intensive Betreuung der Medizinstudierenden in den Lehrkrankenhäusern und Hausarztpraxen aus sowie durch zusätzliche Angebote zur Einbindung in die Region wie etwa Wohnungsangebote, Projektarbeit oder Notdienstwochenenden, praxisnahe zusätzliche Ausbildungsinhalte und eine intensive Betreuung durch Mentoren. Ziel sei es, den angehenden Ärzten während des Studiums das Fach Allgemeinmedizin und ländliche Regionen näher zu bringen.

Das Forschungs- und Lehrprojekt der Technischen Universität München (TUM) und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) ist zum Wintersemester 2018/2019 an den drei südbayerischen Standorten und den vier nordbayerischen Standorten gestartet. © dit/aerzteblatt.de

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