NewsÄrzteschaftKassenärztliche Vereinigung Hessen für Kontaktgebühr in Notaufnahmen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

Kassenärztliche Vereinigung Hessen für Kontaktgebühr in Notaufnahmen

Dienstag, 30. Oktober 2018

/dpa

Frankfurt am Main – Für den Besuch in der Notaufnahme sollte künftig eine Kontaktgebühr bezahlt werden. Dafür hat sich die Ver­tre­ter­ver­samm­lung der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Hessen einstimmig ausgesprochen, wie die KV heute berichtete.

Die Gebühr sollen diejenigen Patienten zahlen, „die eine Krankenhausambulanz zu Praxisöffnungszeiten beziehungsweise zur Dienstzeit des Ärztlichen Bereit­schaftsdienstes aufsuchen“.

Anzeige

Bisher sei es „trotz aller Bemühungen“ nicht gelungen, den wachsenden Patienten­strom in die Notfallambulanzen zu beeinflussen, hieß es zur Begründung. Zum Beispiel habe man Portalpraxen und Partnerpraxen eingerichtet und die Notdienste ausge­weitet. „Nur durch eine Ambulanznotfallgebühr, wie sie auch von anderen KVen vorgeschlagen wird, ist eine nachhaltige Steuerung möglich.“

Die Hessen fordern die Kassenärztliche Bundesvereinigung auf, sich für eine solche Gebühr einzusetzen. Sie unterstützt mit ihrem Beschluss einen Vorschlag des Sachverständigenrats im Gesundheitswesen. Darin heißt es, „zur Steuerung des Patientenstroms“ solle „eine Selbstbeteiligung in Form einer Kontaktgebühr erwogen werden“. © dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

19. Juli 2019
Berlin – Ambulante, stationäre und rettungsdienstliche Notfallversorgung, die zurzeit noch weitgehend voneinander abgeschottet arbeiten, sollen zu einem System der integrierten Notfallversorgung
Ministerium legt Diskussionsentwurf zur Reform der Notfallversorgung vor
19. Juli 2019
Berlin – Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und die Deutsche Gesellschaft Interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA) fordern für Fachkräfte in
Streit um fachliche Qualitätsstandards für Integrierte Notfallzentren
21. Juni 2019
Berlin – Qualitätsstandards für den „gemeinsamen Tresen“ und für die medizinische Ersteinschätzung von Notfallpatienten haben die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Marburger Bund (MB)
Ärzte definieren Qualitätsstandards für Reform der Notfallversorgung
6. Juni 2019
Berlin – Angesichts der geplanten Reform der medizinischen Notfallstrukturen hat der Katholische Krankenhausverband Deutschlands (kkvd) vor einer schlechteren Versorgung auf dem Land gewarnt. Die
Verband warnt vor schlechterer Notfallversorgung auf dem Land
27. Mai 2019
Münster – In Münster eröffnet eine neue allgemeine Notfalldienstpraxis. Patienten können sich ab dem 5. Juni mit dringlichen Beschwerden außerhalb der Praxisöffnungszeiten an die Einrichtung am
Neue Notfalldienstpraxis in Münster
16. Mai 2019
Berlin – Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) will noch in diesem Sommer einen Gesetzentwurf für eine Reform der Notfallversorgung vorlegen. Das kündigte der Abteilungsleiter für
Gesetzentwurf zur Notfallreform kommt im Sommer
2. Mai 2019
Berlin – Sollten Patienten eine Extragebühr bezahlen müssen, wenn sie in Notaufnahmen von Krankenhäusern gehen? Die Bundesbürger sind einer Umfrage zufolge in dieser Frage gespalten. Für eine Gebühr
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER