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Medizin

Studie: Cannabisabstinenz verbessert verbales Gedächtnis von Jugendlichen

Mittwoch, 31. Oktober 2018

Photographee.eu - stock.adobe.com

Boston – Der Verzicht auf einen Cannabiskonsum hat in einer randomisierten Studie das verbale Gedächtnis von Jugendlichen verbessert. Die Erholung trat laut der Publikation im Journal of Clinical Psychiatry (2018; 79: 17m11977) bereits in der ersten Woche der Abstinenz auf.

Verbale Gedächtnisstörungen sind die am häufigsten berichtete kognitive Störung von regelmäßigen Cannabiskonsumenten. Die Auswirkungen scheinen dabei umso größer zu sein, je früher die Jugendlichen mit dem Konsum beginnen. Ein Team um Randi Schuster vom Center for Addiction Medicine am Massachusetts General Hospital in Boston hat erstmals in einer randomisierten Studie untersucht, ob die verbalen Störungen bei einer Abstinenz reversibel sind.

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An der Studie nahmen 88 Teenager und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 25 Jahren teil, die seit Längerem regelmäßig, das heißt mindestens einmal in der Woche, Cannabis konsumiert hatten. Die Studienteilnehmer wurden auf 2 Gruppen verteilt. Die eine Hälfte sollte den Cannabiskonsum für 30 Tage komplett einstellen, die andere Hälfte sollte ihren Cannabiskonsum unverändert fortsetzen. Die Abstinenz wurde durch Bestimmung eines Metaboliten von Tetrahydrocannabinol (THC), dem aktiven Wirkstoff der Cannabisdroge, im Urin kontrolliert. Alle Teilnehmer wurden zu wöchentlichen kognitiven Tests eingeladen. 

Wie Schuster berichtet, hielten sich fast 89 % der Jugendlichen an die Abstinenz. Die Konzentration des THC-Metaboliten im Urin nahm im Verlauf der Studie immer weiter ab.

In den verbalen Lerntests kam es zu signifikanten Verbesserungen. Geprüft wurde, wie viele Wörter sich die Probanden nach dem Hören einer Wortliste merken konnten. Die Verbesserungen traten laut Schuster bereits nach der ersten Woche der Cannabis­abstinenz auf. Danach kam es zu keiner weiteren Leistungssteigerung gegenüber der Kontrollgruppe mehr. Auf die Aufmerksamkeit hatte die Abstinenz keine Auswirkungen.

Schuster schließt aus dem Ergebnis, dass Jugendliche besser lernen, wenn sie kein Cannabis konsumieren. Zumindest einige mit dem Cannabiskonsum verbundene Defizite scheinen nicht dauerhaft zu sein und die Verbesserung tritt nach dem Ende des Cannabiskonsums ziemlich schnell ein. Ob die abstinenten Cannabiskonsumenten die gleichen Leistungen erzielen wie Jugendliche, die niemals Cannabis konsumiert haben, konnte in der Studie nicht untersucht werden. © rme/aerzteblatt.de

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Avatar #104741
urgestein
am Mittwoch, 31. Oktober 2018, 18:19

Ja, ja, das linke Meinungskartell

In Deutschland wurden und werden mehr Biografien durch Alkohol und Medikamentenabusus zerstört als mit Cannabis. Das ist Fakt, oder?
Ich kann mich nicht erinnern, dass die Konservativen ein Alkoholverbot oder wenigstens ein Alkoholwerbeverbot unterstützen.
Dass rechtfertigt nicht gedankenlose Verharmlosung von Cannabis, aber das wirkliche Problem liegt bei ändern Süchten.
Avatar #725920
Syntaxie
am Mittwoch, 31. Oktober 2018, 17:43

Btr. Ambush: Rechtsradikale Unterschlagung der Strafverfolgungseffekte

und schizophrene Ignoranz hinsichtlich der stimulierenden Wirkung des THC !
Bei ADHS grundsätzlich nicht als Einzelsubstanz, sondern mit CBD u./o. anderen nivellierend wirkenden Inhaltsstoffen zu verwenden.

Und nochmals zur Klarstellung, Zitat:
"Seit 1992 leitete Emrich die Psychiatrie an der MHH und machte sich in der Wissenschaftswelt unter anderem einen Namen als Experte für Synästesie (die Fähigkeit, beispielsweise Zahlen als Farben wahrzunehmen) und Schizophrenie. „Bei Schizophrenen ist die räumliche Wahrnehmung gestört“, erklärt er und zeigt eine bemalte Hohlmaske, die Schizophreniepatienten im Gegensatz zu Gesunden nicht als Hohlkörper sehen können. „Sie haben eine andere Wahrnehmungsarchitektur im Gehirn. Dadurch nehmen sie mehr Details wahr und sind im Alltag leicht überfordert, weil sie die Wirklichkeit nicht glätten können.“
" http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Der-Menschen-er-forscher

Wer also unfähig, oder unwillig ist ein Objekt respektive Sachverhalt aus mehr als nur einer, meist bedrohlich empfundenen bzw. wiedergegebenen Frontalperspektive zu erfassen, kann als schizophren bezeichnet werden.

Ich bezeichne @Ambush als rechtsradikal, weil er die Gesetzgebung zum Zweck der übelwilligen hexenjagdartigen Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Polizei usw. offensichtlich befürwortet und deren vorsätzlich behindernde Folgen (auch bei med. Nutzung), für über 166.000 Cannabisnutzer jährlich mit steigender Tendenz, konsequent ignoriert
Avatar #749369
Ambush
am Mittwoch, 31. Oktober 2018, 13:23

Schändliche Verharmlosung der individuellen und gesellschaftlichen Folgen von Cannabis durch das linksliberale Meinungs-Establishment

http://m.faz.net/aktuell/wissen/drogen-in-der-medizin-cannabis-auf-rezept-14919955.html

https://www.aerzteblatt.de/forum/124034/Cannabis-bei-ADHS-ohne-jegliche-Evidenz

...kurzum: die Verharmlosung und Bewerbung von Cannabis in der Medizin kann Biographien vernichten...
LNS

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