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Zahl der Infizierten in Hepatitis-Skandal steigt weiter

Donnerstag, 1. November 2018

/dpa

Donauwörth – Die Zahl der mit Hepatitis infizierten Patienten des Donauwörther Krankenhauses steigt weiter an. Mittlerweile gebe es bereits 38 Betroffene, teilte das Landratsamt Donau-Ries gestern mit.

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Ein ehemaliger Narkosearzt wird verdächtigt, bei Operationen seine Patienten reihenweise mit der Leberentzündung angesteckt zu haben. Fast 1.300 frühere Patienten sollen sich deswegen auf Hepatitis C testen lassen.

Bislang liegen erst die Ergebnisse von rund 570 Patienten vor, die vom Gesundheitsamt angeschrieben wurden. Gegen den Anästhesisten ermittelt die Staatsanwaltschaft. Der Mediziner litt selbst an Hepatitis C und war medikamentenabhängig. © dpa/aerzteblatt.de

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Haiko
am Donnerstag, 1. November 2018, 23:39

Hepatitis-Skandal

Skandal ist nicht der Kollege mit riskantem Job und riskanten Verhalten, sondern mangelnde Aufsicht (Amtsärzte/ Gewerbeaufsicht/ Arbeitsmedizinische Vorsorge durch Betriebsärzte). Wer hat in diesem Fall nicht gehandelt und dadurch schon vor Arbeitsaufnahme mit Nachweis Nicht-Eignung nach Kontrolle Leberwerte und Hepatitisserologie nicht verhindert, den Schaden entstehen zu lassen. Seit über zehn Jahren findet kaum noch die gesetzlich vorgeschriebene Vorsorge statt, auch weil Alles nur noch freiwillig ist und jeder Arbeitnehmer Pflicht(Zwangs)vorsorgen ablehnen können!
LNS

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