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Neues Informationsangebot soll Kopfschmerzen bei Studierenden vorbeugen

Donnerstag, 1. November 2018

Student mit Kopfschmerzen beim lernen im Cafe /Jelena stock.adobe.com
Zwei von drei Studierenden in Deutschland klagen über Kopfschmerzen: 61,8 Ptozent unter Migräne, 35,2 Prozent unter Kopfschmerz vom Spannungstyp und drei Prozent unter Medikamenten­übergebrauchs­kopfschmerz. Doch gerade einmal 25,7 Prozent kennen ihren Kopfschmerztyp. /Jelena stock.adobe.com

Berlin – Rund 64 Prozent der 2,8 Millionen Studierenden in Deutschland leiden unter
Kopfschmerzen. Dies geht aus einer repräsentativen Befragung an drei Hochschulen hervor, die für das Pilotprojekt KopfHoch heute in Berlin vorgestellt wurde. Mit der Präventionskampagne Headache Hurts will die Barmer zusammen mit der ZIES gGmbH und der Schmerzklinik Kiel Studierende sowie Hochschulmitarbeiter für das Thema sensibilisieren und über Risikofaktoren aufklären. Dabei helfen sollen unter anderem eine App, eine Broschüre und eine neue Webseite.

Rund 1,8 der 2,8 Millionen Studierenden in Deutschland leiden an Kopfschmerzen. Fast jeder Dritte der Betroffenen ist dadurch sehr schwer beeinträchtigt. Nimmt man die mäßig Beeinträchtigten hinzu, kommt man auf etwa 900.000 Studierende, deren Alltag durch Kopfschmerzen deutlich eingeschränkt wird. Durchschnittlich 2,4 Arbeitstage an der Hochschule gehen ihnen dadurch monatlich verloren. Bei Studierenden mit Migräne sind es sogar 2,7 Arbeitstage.

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/youtube, Headache Hurts

Das Pilotprojekt soll Studierenden sowie Hochschulmitarbeitern dabei helfen, Kopfschmerzen mit grundlegendem medizinischen Wissen sowie den wichtigsten Dos and Don’ts vorzubeugen. Entwickelt wurde „KopfHoch“ von der ZIES gGmbH (Frankfurt am Main) in Zusammenarbeit mit Hartmut Göbel von der Schmerzklinik Kiel als wissenschaftlichem Leiter und der Barmer als kooperierender Krankenkasse. Als Partnerhochschulen konnten bislang die Technische Universität Dresden, die Humboldt-Universität zu Berlin und die Fachhochschule Kiel gewonnen werden. An diesen drei Universitäten sollen jetzt auch die neuen Broschüren an alle Studierende verteilt werden.

Ziel sei es aber, eine flächendeckende Verbreitung des Präventionsangebots zu erreichen, sagte Göbel heute in Berlin. Im kommenden Jahr soll die Wirksamkeit des digitalen Angebots evaluiert und optimiert werden, ergänzte Karin Frisch von der ZIES gGmbH. © gie/aerzteblatt.de

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