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Politik

Mecklenburg-Vor­pommern will Auszubildende in der Pflege von Schulgeld befreien

Donnerstag, 1. November 2018

/freepeoplea, stock.adobe.com

Pasewalk – Mit der Befreiung vom Schulgeld und einer praxisnäheren Ausbildung will Mecklenburg-Vorpommern mehr Pflegekräfte gewinnen. Das kündigte Landesgesund­heits­minister Harry Glawe (CDU) heute beim ersten Ausbildungsforum Pflege in Pasewalk (Landkreis Vorpommern-Greifswald) an.

So müssten die 880 Auszubildenden im Nordosten schon ab Sommer 2019 kein Schulgeld mehr bezahlen, bundesweit soll dies ab 2020 gelten. Dafür bringe das Land 1,4 Millionen Euro auf.

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Zudem werde ein Konzept für eine Hochschul-Pflegeausbildung erarbeitet, das ab 2020 gelten soll. Diese Ausbildung sollen die Einrichtungen der Universitätsmedizin in Greifswald und Rostock sowie die Hochschule Neubrandenburg umsetzen. Mit dem Pflegeberufereformgesetz soll ab 2020 zudem die Ausbildung generalisiert werden.

In Mecklenburg-Vorpommern waren laut Ministerium Ende 2015 rund 79.000 Menschen pflegebedürftig. Das sind rund 4,9 Prozent der Einwohner. Die Pflege in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen leisteten 16.700 Pfleger, davon knapp 10.000 Beschäftigte in der Gesundheits- und Krankenpflege, 5.500 in der Altenpflege und 1.250 in der Pflege kranker Kinder. © dpa/aerzteblatt.de

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bluedreams54
am Donnerstag, 1. November 2018, 19:49

Ach

Wie entgegenkommend. Schulgeld soll abgeschafft werden. Ich finde es sollte direkt auch eine ordentliche Ausbildungsvergütung jenseits 1200€ beginnend, festgelegt werden
LNS

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