NewsPolitikDeutschland stockt Hilfe für Kampf gegen Ebola im Kongo auf
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Deutschland stockt Hilfe für Kampf gegen Ebola im Kongo auf

Donnerstag, 8. November 2018

/dpa

Berlin – Deutschland stockt seine Hilfe für den Kampf gegen die Ebolakrankheit im Kongo erneut auf. Ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn sagte der Weltgesundheits­organisation (WHO) weitere 1,9 Millionen Euro zu, wie sein Ressort heute mitteilte. „Der Ausbruch muss gestoppt werden“, sagte der CDU-Politiker. Das Geld wird in den Notfallfonds der WHO für schnelle Gegenmaßnahmen eingezahlt. Die Bundesregierung hat damit in diesem Jahr rund zehn Millionen Euro dafür bereitgestellt.

Anzeige

Ebola ist im Osten des afrikanischen Landes ausgebrochen. Das Virus gehört zu den gefährlichsten Erregern der Welt, es verursacht Fieber und oft massive innere Blutungen. Bei einer Epidemie 2014 und 2015 waren in Liberia, Guinea und Sierra Leone mehr als 11.000 Menschen gestorben. © dpa/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

20. November 2018
Brüssel – Die Ausbreitung des Ebolavirus im Kongo kann nach Einschätzung von Experten nur mit zusätzlicher Unterstützung von internationalen Friedenstruppen gestoppt werden. Das Mandat für die bereits
Ebolaausbruch im Kongo: Helfer fordern zusätzliche Friedenstruppen
14. November 2018
Köln – Der Malteser Hilfsdienst befürchtet einen Ebolaausbruch auch in Uganda. Die Krankheit habe in der benachbarten Demokratischen Republik Kongo seit Juli bereits 333 Menschen infiziert, teilte das
Hilfsdienst warnt vor Ebola-Epidemie in Uganda
12. November 2018
Kinshasa – Im Osten der Demokratischen Republik Kongo ist die Zahl der Ebolatoten weiter gestiegen. Seit August seien 291 Ebolafälle bestätigt und 201 Todesfälle gemeldet worden, teilte das
Bereits mehr als 200 Tote durch Ebola im Kongo
29. Oktober 2018
Beni – Nach dem Ebolaausbruch im Osten der Demokratischen Republik Kongo hat sich die Zahl der Todesopfer auf 164 erhöht. Insgesamt seien in der Provinz Nord-Kivu seit Anfang August 257 Ebolafälle
164 Menschen im Kongo an Ebola gestorben
22. Oktober 2018
Brüssel – Die Europäische Union stellt 7,2 Millionen Euro zur Bekämpfung von Ebola im Kongo bereit. „Wir müssen den Kampf gegen das Ebolavirus in der Demokratischen Republik Kongo gewinnen, wo es
EU gibt 7,2 Millionen für Kampf gegen Ebola im Kongo
18. Oktober 2018
Genf – Die Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) hat sich nach Beratungen mit Experten des Krisenausschusses gestern Abend dagegen entschieden, den internationalen Gesundheitsnotstand auszurufen. Man sei
WHO ruft wegen Ebola keinen Gesundheitsnotstand aus
16. Oktober 2018
Goma – Angesichts der prekären Sicherheitslage und der hohen Zahl der Ebola-Fälle im Kongo hat die Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) für morgen einen Krisenausschuss einberufen. Der Ausschuss berät
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

Anzeige
NEWSLETTER