NewsVermischtesStada fast vollständig in Hand der Finanzinvestoren
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Stada fast vollständig in Hand der Finanzinvestoren

Dienstag, 13. November 2018

/dpa

Frankfurt am Main – Mehr als ein Jahr nach der Übernahme befindet sich der Pharmakonzern Stada nahezu komplett in Hand der Finanzinvestoren Bain und Cinven. Mit ihrem jüngsten Angebot haben sie fast alle übrigen Aktionäre des Grippostad-Herstellers überzeugt, wie sie heute in Frankfurt mitteilten. Bis zur Frist am vergangenen Donnerstag seien ihnen 28,29 Prozent der Stimmrechte angedient worden, sodass sie 93,61 Prozent der Anteile halten.

Anzeige

Bain und Civen haben so ihr wesentliches Ziel erreicht. Sie wollen Stada nun von der Börse nehmen, um Berichtspflichten zu senken und Kosten zu drücken. Einen Antrag dazu habe das Unternehmen bereits eingereicht, hieß es. Damit sind die Tage für Stada an der Börse nach gut 21 Jahren auf dem Kurszettel gezählt.

Die Investoren hatten den Arzneimittelhersteller im August 2017 für rund 5,3 Milliarden Euro übernommen, aber zunächst nur gut 65 Prozent der Anteile erhalten. Sie boten zuletzt 81,73 Euro je Stada-Papier und damit fast ein Viertel mehr als bei der ursprünglichen Offerte.

Damit überzeugten sie auch den Hedgefonds Elliott von Investor Paul Singer, seinen zwölfprozentigen Anteil abzutreten. Ein früherer Versuch, die übrigen Aktien einzusammeln, war ins Leere gelaufen. Anleger, die das jüngste Angebot von Bain und Cinven ablehnten, können ihre Stada-Aktien nicht mehr regulär an der Börse verkaufen. © dpa/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

2. Oktober 2020
Bad Vilbel – Der Arzneimittelhersteller Stada will sein Geschäft mit Spezialmedikamenten durch eine Übernahme stärken. Der Konzern kaufe eine Therapie gegen fortgeschrittene Parkinsonerkrankungen vom
Stada kauft Therapie gegen fortgeschrittenes Parkinson
19. Juni 2020
Bad Vilbel – Die Mehrheit der Menschen in Deutschland ist einer Umfrage zufolge zufrieden mit der medizinischen Versorgung in der Coronakrise – wartet aber mit Ungeduld auf einen Impfstoff. Das zeigt
Deutsche fühlen sich medizinisch gut versorgt
13. April 2020
Bad Vilbel – Der Pharmakonzern Stada hat in der Coronakrise so viele Medikamente hergestellt wie noch nie. Im März habe das Produktionsvolumen um mehr als zehn Prozent über dem typischen Niveau
Stada steigert Arzneimittelproduktion
4. März 2020
Bad Vilbel – Stada hat die größte Übernahme der Firmengeschichte besiegelt. Man habe den Kauf eines Medikamentenportfolios des japanischen Konkurrenten Takeda Pharmaceutical für 660 Millionen Dollar
Stada schließt Übernahme ab
24. Februar 2020
Bad Vilbel – Stada stärkt sein Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten mit einer weiteren Übernahme. Der Pharmakonzern kauft 15 Markenprodukte von GlaxoSmithKline (GSK), wie das Unternehmen heute in
Stada übernimmt rezeptfreie Arzneimittel von GSK
2. Dezember 2019
Bad Vilbel – Der Pharmakonzern Stada setzt seine Einkaufstour in Osteuropa fort. Das Unternehmen übernimmt nach eigenen Angaben vom ukrainischen Anbieter Biopharma das Geschäft mit
Stada übernimmt Pharmageschäft von Biopharma
5. November 2019
Bad Vilbel – Stada baut mit der größten Übernahme der Firmengeschichte sein Engagement in Russland aus. Der Arzneimittelhersteller übernimmt für 660 Millionen Dollar (knapp 593 Millionen Euro) ein
LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER