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Leipzig etabliert Spezialsprechstunde für Nierenerkrankungen und Zystennieren

Mittwoch, 14. November 2018

/dpa

Leipzig – Eine neue Spezialsprechstunde für Patienten mit erblichen Nieren­erkrankungen und Zystennieren hat die Abteilung für Nephrologie der Klinik und Poliklinik für Endokrinologie und Nephrologie des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) etabliert.

Nierenexperten des UKL um den Oberarzt Jan Halbritter bieten in ihrem Rahmen Beratung und Diagnostik für Erkrankte und deren möglicherweise betroffene Angehörige an. Dabei stimmen sich die Nierenexperten eng mit der kinder­nephrologischen Sprechstunde von Oberärztin Katalin Dittrich ab. Das soll vor allem Eltern von Kindern mit erblichen Nierenerkrankungen ansprechen, sich vorzustellen.

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Die häufigste erbliche Ursache einer Dialysepflichtigkeit in Deutschland ist laut den Leipziger Nephrologen die autosomal-dominante polyzystische Nierenerkrankung, oft auch familiäre Zystennieren genannt. Seit einigen Jahren besteht dank eines speziellen Medikaments erstmals die Zulassung für eine spezifische, den weiteren Fortschritt der Krankheit verzögernde Behandlung der Erkrankung.

„Die Auswahl der Patienten, die von einer solchen Behandlung profitieren, muss sorgfältig abgewogen und mit den Patienten diskutiert werden“, erläuterte Halbritter. Ärzte können ihre Patienten mit vermuteten oder bekannten erblichen Nieren­erkrankungen wie Zystennieren an die Sprechstunde vermitteln.

© hil/aerzteblatt.de

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