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Novartis konkretisiert Pläne für Abspaltung der Augensparte Alcon

Mittwoch, 14. November 2018

/dpa

Basel – Der schweizerische Pharmakonzern Novartis treibt seine Pläne zur geplanten Abspaltung der Augenheilsparte Alcon voran. Das notwendige Formular dazu wurde bei der amerikanischen Börsenaufsicht SEC eingereicht, wie Novartis gestern mitteilte.

Novartis hatte die Pläne zur Verselbstständigung von Alcon bereits im vergangenen Juni bekanntgegeben. Demnach soll die Augenheilsparte sowohl an der SIX Swiss Exchange als auch an der Börse in New York (NYSE) notiert sein. Novartis war zum Schluss gekommen, dass man mit diesem Schritt den größten Mehrwert für Novartis-Aktionäre schaffen könne.

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Wie gestern bekanntgegeben wurde, soll Alcon zu 100 Prozent und steuerneutral verkauft werden. Im Zusammenhang mit der Transaktion soll an zwei Investorentagen in New York am 27. November 2018 und in London am 4. Dezember detailliert über Geschäftsmodell, Strategie, finanzielle Umstände und über Risiken informiert werden.

Geplant ist die Abspaltung für das erste Halbjahr, wie ebenfalls bereits im Juni kommuniziert wurde. Gestern hieß es dazu, dass der Zeitpunkt von den notwendigen behördlichen Bewilligungen, Steuerfragen sowie vom allgemeinen Marktumfeld abhängig sei.

„Wir sind zuversichtlich für das Potenzial sowohl von Novartis als auch von Alcon als je eigenständige Gesellschaften“, sagte Novartis-Chef Vas Narasimhan laut Mitteilung. Mit Blick auf die mögliche künftige Bewertung von Alcon hatte Novartis-Finanzchef Harry Kirsch im Juni auf den Buchwert verwiesen. Dieser könnte zum Zeitpunkt der geplanten Transaktion bei 22 bis 23 Milliarden US-Dollar liegen. © dpa/aerzteblatt.de

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