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S3-Leitlinien zu malignen Ovarialtumoren aktualisiert

Donnerstag, 15. November 2018

/dpa

Berlin – Die Deutsche Krebsgesellschaft hat eine überarbeitete Fassung der Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge maligner Ovarialtumoren zur Bewertung und Kommentierung vorgestellt.

Die S3-Leitlinie ist im Leitlinienprogramm Onkologie erschienen. Federführende Fachgesellschaft ist die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG). Die erstmalig 2013 erschienene Leitlinie wird seit dem Jahr 2016 als „Living-Guideline“ jährlich aktualisiert.

Laut den Autoren hat diese Aktualisierung einige wesentliche Änderungen der Leitlinie ergeben. Neue Studienergebnisse zu den Vorläuferformen des Ovarialkarzinoms, zur genetischen Beratung, den molekularpathologischen Markern, den Kombinations-Chemotherapieregimen, zu HIPEC, dem Einsatz von PARP-Inhibitoren und der Systemtherapie von Keimstrang-Stromatumoren hätten zu geänderten oder neuen Empfehlungen geführt.

„Patientinnen mit der Diagnose eines Ovarialkarzinoms sollen über das Risiko einer hereditären Erkrankung aufgeklärt und eine genetische Testung angeboten werden“, heißt es jetzt zum Beispiel im Abschnitt zur Genetik der Erkrankung.

An der Aktualisierung haben sich 24 ehrenamtlich arbeitende Fachexperten aus insgesamt 25 Organisationen beteiligt. Die Koordination des Projektes hat Uwe Wagner, Marburg, übernommen.

Experten, aber auch Betroffene und Interessierte sind jetzt eingeladen, Verbesserungsvorschläge und Ergänzungshinweise in dem dafür vorgesehenen Kommentierungsbogen bis zum 10. Dezember 2018 abzugeben. © hil/aerzteblatt.de

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