NewsAusland3,5 Millionen Menschen in Afghanistan brauchen humanitäre Hilfe
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ausland

3,5 Millionen Menschen in Afghanistan brauchen humanitäre Hilfe

Freitag, 16. November 2018

/dpa

Genf – Etwa 3,5 Millionen Menschen benötigen infolge einer Dürre in Afghanistan nach UN-Angaben humanitäre Hilfe. Die Dürre betreffe 20 der 34 Provinzen des Landes. Besonders problematisch sei die Lage im Nordwesten, teilte das UN-Welternährungsprogramm (WFP) heute in Genf mit.

Anzeige

Das WFP hat seine Unterstützung zugesagt und will bis März 2,5 Millionen Betroffene mit Nahrung versorgen. 1,4 Millionen konnten in den vergangenen Monaten bereits erreicht werden.

Die Dürre hat auch zu verstärkter Migration innerhalb des Landes geführt. Nach UN-Angaben sind bereits mehr als 200.000 Menschen vor den Folgen der Dürre geflüchtet. Afghanistan leidet unter hoher Arbeitslosigkeit, einer schwachen Wirtschafts­entwicklung und hat eine große Anzahl Binnenflüchtlinge wegen der schlechten Sicherheitslage. © dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

18. April 2019
Berlin – Die Hilfsorganisation Oxfam befürchtet eine Ausbreitung der Cholera im Jemen. In den vergangenen beiden Märzwochen seien pro Tag rund 2.500 neue Verdachtsfälle gemeldet worden, teilte die
Oxfam befürchtet Ausbreitung der Cholera im Jemen
16. April 2019
Caracas – Erstmals hat eine Hilfslieferung des Roten Kreuzes das unter dramatischen Versorgungsengpässen leidende Venezuela erreicht. Die am Flughafen von Caracas angekommene Lieferung umfasse
Erste Hilfslieferung des Roten Kreuzes erreicht Venezuela
15. April 2019
Berlin – Mehr als 200 Bundestagsabgeordnete haben angesichts zahreicher ertrinkender Flüchtlinge im Mittelmeer „den Aufbau eines europäisch organisierten und finanzierten zivilen
Mehr als 200 Bundestagsabgeordnete rufen nach europäischer Seenotrettung
15. April 2019
Beira – Einen Monat nach dem verheerenden Zyklon „Idai“ warnen Helfer vor einer Hungerkrise in Mosambik. Das Land im Südosten Afrikas brauche zur Überwindung der derzeitigen humanitären Katastrophe
Nach Überschwemmungen droht in Mosambik Hunger
12. April 2019
Kabul – Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) hat seine Arbeit in Afghanistan nach einer indirekten Drohung der Taliban ausgesetzt. IKRK-Sprecher Robin Waudo sagte gestern, die
Rotes Kreuz setzt Arbeit in Afghanistan aus
11. April 2019
Berlin – Deutschland hat sich nach Angaben der Bundesregierung zum weltweit zweitgrößten bilateralen Geber humanitärer Hilfe entwickelt. Zwischen 2014 und 2017 seien die Mittel von 416 Millionen Euro
Deutschland vervierfacht Ausgaben für humanitäre Hilfe
11. April 2019
Caracas/Genf – Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) verstärkt seine humanitäre Hilfe für das von einer schweren politischen und wirtschaftlichen Krise gezeichnete Venezuela. Dafür stockt
LNS
NEWSLETTER