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Politik

Bundesregierung will Digitalisierung im Gesundheitsbereich vorantreiben

Freitag, 16. November 2018

/zapp2photo, stockadobecom

Berlin – Die Bundesregierung hat ihre Umsetzungsstrategie zur Gestaltung des digitalen Wandels vorgelegt. Sie enthält Maßnahmen, mit denen die Politiker die Lebensqualität für alle Menschen in Deutschland steigern, die wirtschaftlichen und ökologischen Potenziale entfalten und den sozialen Zusammenhalt sichern wollen. Etliche Vorhaben der Strategie beziehen sich auf den Gesundheitsbereich, wie etwa das Modellvorhaben „Smarte LandRegionen“.

Der Bundesregierung zufolge ist insbesondere in zukunftsrelevanten Bereichen wie Mobilität, Gesundheit, Versorgung mit Waren und Dienstleistungen bis hin zu sozialen Angeboten und dem Vereinsleben auf dem Land der Einsatz neuer technischer Möglichkeiten entscheidend für den Erhalt eines attraktiven Lebens- und Arbeits­umfelds. Diese Chancen will das Modellvorhaben ausloten und gewinnbringend für die Menschen vor Ort verwirklichen.

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Dazu wird im Rahmen des Vorhabens eine Forschungseinrichtung gefördert, die in einem Pilotprojekt ein solches digitales Ökosystem und die zugrunde gelegte Softwareplattform konzipiert und entwickelt. In einem Wettbewerb werden die teilnehmenden Landkreise ausgewählt. Sie entwickeln unter Einbezug der Bürger gemeinsam mit der Forschungseinrichtung entsprechend ihrer konkreten Bedarfe digitale Dienste und führen diese vor Ort ein.

Eine weitere Maßnahme der Umsetzungsstrategie ist ein Ideenwettbewerb „Blockchain“. Im Rahmen dessen will die Bundesregierung dazu aufrufen, innovative Anwendungskonzepte für Blockchain-Technologien im Gesundheitswesen einzureichen.

Darüber hinaus plant die Bundesregierung, die Marktzugänge für gute digitale Anwendungen im Gesundheitswesen zu erleichtern. Vorgesehen ist, dass innovative Unternehmen ihre medizinischen Produkten schneller in den ersten Gesundheitsmarkt bringen können.

Konkret sieht die Umsetzungstrategie vor, bis 2019 einen Metakatalog von Kriterien zur Bewertung von Gesundheits-Apps fertigzustellen und bis 2021 Kriterien für den Nachweis des Nutzens sowie der Erstattungsfähigkeit digitaler Produkte seitens der Kranken- und Pflegekassen zu entwickeln. © hil/sb/aerzteblatt.de

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