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Internisten für Ausbau der Weiterbildungs­förderung

Mittwoch, 21. November 2018

/Ronald Rampsch, stockadobecom

Wiesbaden – Der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) hat die Politik dazu aufgerufen, die bestehenden Födermöglichkeiten der Weiterbildung in der Allgemeinmedizin auf alle in der Allgemeinmedizin tätigen Fachgruppen wie Internisten und Kinderärzte auszuweiten. Dies sei notwendig, wolle die Politik dem drohenden Versorgungsmangel beikommen, sagte BDI-Präsident Hans-Friedrich Spies.

Er wies auf das Potenzial der Inneren Medizin für die hausärztliche Versorgung hin. „Die verstärkte Einbindung von Internisten in die hausärztliche Versorgung ist ein Ansatz, dem Hausärztemangel gezielt und effizient beizukommen“, sagte Spies. Schon jetzt seien 30 Prozent der Hausärzte Internisten.

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Spies erinnerte daran, dass die hausärztliche Versorgung laut Paragraf 73 Absatz 1a des fünften Sozialgesetzbuches durch drei Fachgruppen sichergestellt werde: Allgemeinmediziner, Internisten ohne Schwerpunkt und Kinder- und Jugendärzte. Die Altersstruktur unter den aktuell praktizierenden Hausärzten und der ausbleibenden Nachwuchs in der Allgemeinmedizin gefährdeten die Versorgung jedoch nachhaltig, betonte er.

Die hausärztliche Versorgung könne künftig nur durch die stärkere Einbindung von Internisten sichergestellt werden. Er wies darauf hin, dass besonders viele junge Ärzte eine Weiterbildung in der Inneren Medizin absolvierten.

„Die Versorgungsqualität wird durch Internisten in der hausärztlichen Versorgung zudem eher verbessert, weil in Deutschland überwiegend internistische Krankheiten vom Hausarzt versorgt werden“, sagte Ivo Grebe, hausärztlicher Internist und zweiter Vizepräsident des BDI.

Die Weiterbildung zum Internisten sorge für die notwendige Kompetenz für diese Tätigkeit. In seiner klinischen Weiterbildung habe der Internist in der Regel multimorbide Patienten versorgt und ihre Krankheitsverläufe kennengelernt. Dies schaffe ärztliche Erfahrung, die für den Hausarzt essenziell sei.  © hil/aerzteblatt.de

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