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Politik

Zahl transsexueller Kinder gestiegen

Mittwoch, 21. November 2018

/Tatyana Gladskih, stockadobecom

Berlin – Ärzte und Psychologen registrieren mehr Fälle von Kindern und Jugendlichen, die sich fremd in ihrem Körper fühlen und ihr Geburtsgeschlecht ändern wollen. Die Behandlungszahlen hätten sich allein in der Münchner Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie seit 2013 verfünffacht; ähnliche Steigerungsraten verzeichneten die Spezialambulanzen in Hamburg, Berlin und Frankfurt, berichtet die Zeit.

Mitunter outeten sich an einzelnen Schulen oder Orten direkt mehrere Jugendliche gleichzeitig als Transgender. „Das widerspricht jeder medizinischen Wahrscheinlichkeit. Es muss da andere Gründe geben“, vermutet der Kinder- und Jugendpsychiater Alexander Korte in der Wochenzeitung.

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Anders als bei Erwachsenen, wo die Geschlechtsangleichung von Mann zu Frau häufiger vorkomme, sei das Verhältnis bei Jugendlichen umgekehrt. „Wir behandeln mittlerweile zwischen siebzig und achtzig Prozent Transjungen, also als Mädchen geborene Jugendliche“, sagte Saskia Fahrenkrug, die Leiterin der Spezialambulanz am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

Spezialisten beobachten den Trend der Zeit zufolge weltweit. So seien die wegen einer Geschlechtsidentitätsstörung behandelten Kinder und Jugendliche im „Gender Identity Development Service“ der Londoner Tavistock-Klinik zwischen 2009 und 2018 von rund 100 auf 2.500 gewachsen. © may/EB/aerzteblatt.de

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Maddy0466
am Freitag, 7. Juni 2019, 22:22

Bin selber Transsexuell

Guten Tag sehr geehrte LeserInnen!

Ich selber bin Transsexuell und kann von einen über Jahre hinweg steinigen Weg, welcher bis jetzt noch nicht beendet ist berichten Natürlich fühlte ich mich schon immer anders, nur wie anders, konnte man erst wissen, nach dem in das erwachenen Alter eingetreten ist, wo mir dann den Weg ins gefühlte Geschlecht durch die Verantwortung für eine Familie verbaut gewesen ist, welcher sich dann erst richtig öffnete nach dem die Söhne so lamgsam allmälich das erwachesenden Alter erreichten. Von mir wurde dieser weg in der Zeit nie so ganz unterbrochen, man lebte diesen heimlich. Dann im Jahr 2014, nach 2 Suizidversuchen, wurde dieser Weg von mir vortgesetzt und habe trotz allem eine Frau und zwei Söhne sowie deren Freundinen, welche zu mir halten. Für mich ist dies ein sehr scharfes zweischneidiges Schwert! Was wäre man Heute ohne die liebe Frau, welche mich auf dem Weg die vielen Jahre begleitet hat, und ohne die Kinder? Nun trotzdem bei näherene Nachdenken über meinem Leben, wird es von mir oft auch etwasbereut, diesen Weg der Angleichung nicht schon hätte viel früher gehen zu können. Jetzt bin ich aber doch froh, alle beiden Wege gegangen zu sein, den einer glücklichen Familie, wo man sich geboren fühlt und den zum angleichenden von Anfang an gefühlten geschlecht!
LNS

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