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Zahl der bestandenen Studienabschlüsse in Humanmedizin konstant

Donnerstag, 22. November 2018

/dpa

Berlin – Die Zahl der bestandenen Studienabschlüsse in Humanmedizin bewegt sich im Prüfungsjahr 2017 auf dem Niveau des Vorjahres. Das zeigen Zahlen der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), die in einer neuen Datensammlung zusammengefasst worden sind.

Demnach gab es im Prüfungsjahr 2017 im Fach Humanmedizin 12.272 bestandene Prüfungen (2016: 12.069). Davon waren 11.690 universitäte Abschlüsse, 158 Bachelor- und 424 Masterabschlüsse. Wie die Zahlen zudem zeigen, waren im Wintersemester 2017/2018 109.097 Studierende im Fach Humanmedizin eingeschrieben. Im Vorjahr waren es 107.108.

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Grundlage der Zahlen sind laut HRK die Angaben der Hochschulen zu ihren Studiengängen, die diese zum Stand 1. September in die Datenbank www.hochschulkompass.de eingetragen hatten, sowie weiteres statistisches Material.

Unterdessen ist der Anteil der zulassungsbeschränkten Studienangebote erneut leicht zurückgegangen. Im laufenden Wintersemester 2018/19 waren 42,1 Prozent der weit über 10.000 grundständigen Studienangebote zulassungsbeschränkt. Ein Jahr zuvor waren es noch 44,2 Prozent, im Wintersemester 2014/15 49,5 Prozent.

Besonders hoch ist der Anteil der Zulassungsbeschränkungen in Berlin (64,6 Prozent) und Bremen (62,0 Prozent). Thüringen hat weiterhin die günstigste Quote. Dort sind acht von zehn Studienangeboten ohne Beschränkung zugänglich; in Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt sind es jeweils circa sieben von zehn.

Der Anteil der Studienmöglichkeiten mit den Abschlüssen Bachelor oder Master verändert sich kaum noch. Er liegt bei fast 92 Prozent. Unter den restlichen sind überwiegend solche mit staatlichen oder kirchlichen Abschlüssen sowie 346 Studienangebote mit traditionellem Abschluss (Diplom, Magister, künstlerischer Abschluss).

Die Zahl der Absolventen steigt den Zahlen zufolge kontinuierlich. Im Prüfungsjahr 2017 waren es insgesamt mehr als 470.000, das sind rund 80 Prozent mehr als vor zehn Jahren. Der Anteil derer, die mit Bachelor oder Master abschließen, liegt inzwischen bei 82,1 Prozent. © may/aerzteblatt.de

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