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Seniorenverband fordert bessere medizinische Versorgung Älterer

Mittwoch, 28. November 2018

/and.one, stockadobecom

Bonn – Seniorenorganisationen fordern eine bessere medizinische Versorgung alter Menschen. In Deutschland lebten immer mehr ältere Bürger, das Risiko chronischer und mehrfacher Erkrankungen steige, erklärte die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) gestern in Bonn. „Auf den wachsenden Bedarf an altersmedizinscher, also geriatrischer Versorgung ist das deutsche Gesundheitssystem nicht hinreichend vorbereitet.“

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Notwendig sei ein flächendeckender Auf- und Ausbau geriatrischer Angebote, heißt es in einem BAGSO-Positionspapier. Sie müssten wohnortnah gewährleistet sein. Nach Ansicht der BAGSO sollten ältere Menschen mit chronischen Krankheiten von einem multiprofessionellen Behandlungsteam versorgt werden, das auch psychische und soziale Aspekte einbezieht. Zudem müssen die Anstrengungen zu Prävention und Rehabilitation verstärkt werden, auch bei Pflegebedürftigen.

„Die Geriatrie ist als eigenständige medizinische Fachrichtung an den Universitäten zu stärken, und altersmedizinische Kompetenzen brauchen in der Aus- und Fortbildung aller Gesundheitsberufe einen höheren Stellenwert“, heißt es. Die Wirkungen von Arzneimitteln, die älteren Menschen verordnet werden, sollten auch an älteren Menschen erprobt werden. Nicht zuletzt müssten sich die besonderen Erfordernisse bei der Behandlung älterer Menschen in Personalschlüsseln und Vergütungsregeln widerspiegeln. © kna/aerzteblatt.de

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