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Nur wenige Schnarcher denken an ärztliche Hilfe

Mittwoch, 28. November 2018

/Paolese - stock.adobe.com

Berlin – Nur fünf Prozent der schnarchenden Menschen erkennen, dass womöglich ärztliche Hilfe angebracht ist. Das zeigt eine heute veröffentlichte forsa-Umfrage für die Initiative „Deutschland schläft gesund“, die unter anderem darauf hinweist, dass Schnarchen auf ernsthafte Erkrankungen hinweisen kann.

Unbehandelte Schlafapnoe beeinträchtige die Lebensqualität und gehe oft einher mit ernsten Begleit- und Folgeerkrankungen wie etwa Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Lungenerkrankungen wie Chronischer Bronchitis, asthmatischen Beschwerden oder chronischem Husten. Schlaganfälle, schlecht kontrollierter Diabetes und Depressionen stünden ebenfalls damit im Zusammenhang.

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Die Umfrage zeigt auch, dass Schnarchende Partner eine Belastungsprobe für Beziehungen sind. So gaben 74 Prozent der Frauen und 61 Prozent der Männer an, dass ihr Lebenspartner schnarcht. In zwei Drittel der Fälle werden die Partner dadurch in ihrer Nachtruhe gestört, bei 13 Prozent der Befragten führte lautes Schnarchen sogar zu getrennten Schlafzimmern.

Gegen die Schnarchorgien haben die Betroffenen verschiedene Strategien. Sie reichen vom Anstoßen des Schnarchers (45 Prozent), über das Umdrehen im Bett (21 Prozent) und Aufwecken (elf Prozent) bis eben hin zu getrennten Schlafzimmern.

„Deutschland schläft gesund“ ist eine Initiative der Deutschen Stiftung Schlaf und versteht sich als Plattform für Themen rund um das Thema Schlaf und Schlafforschung. Für die Umfrage wurden im November 1.012 Menschen befragt. © afp/aerzteblatt.de

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