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Ärzteschaft

KV Brandenburg will flächendeckende Verträge zur Terminvereinbarung bei Fachärzten

Mittwoch, 28. November 2018

/Yantra, stock.adobe.com

Potsdam – Die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) will die Patientensteuerung weiter verbessern und fordert die Krankenkassen dazu auf, flächendeckend sogenannte Überweisungssteuerungsverträge mit der KV abzuschließen.

„Eine qualifizierte innerärztliche Überweisung, vor allem zwischen Hausarzt und Gebietsarzt, ist ein Element der Patientenkoordination“, heiß es in einem Beschluss der Delegiertenversammlung der KVBB. Patienten mit solchen Überweisungen sollten zeitnahe Termine erhalten. Die Delegierten betonten, dass diese Form der Überweisungssteuerung die freie Arztwahl nicht antaste.

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Nach Angaben der Ärzteorganisation existieren solche Überweisungssteuerungsverträge bislang bereits mit der AOK Nord-Ost, der Barmer, der Techniker Krankenkasse und der DAK Gesundheit. Die Verträge sehen eine Vergütung vor, wenn eine Hausarztpraxis einen konkreten Termin für einen Patienten bei einem Facharzt vereinbart. Nach den Verträgen profitieren Haus- und Facharztpraxis von dieser Vergütung. © hil/aerzteblatt.de

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