NewsÄrzteschaftNur die neueste elektronische Gesundheitskarte ist die richtige
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

Nur die neueste elektronische Gesundheitskarte ist die richtige

Montag, 3. Dezember 2018

/Picture-Factory, stock.adobe.com

Berlin – Ungültige elektronische Gesundheitskarten (eGK) verursachen in Praxen viel Zusatzaufwand. Versicherte sollten darauf achten, stets nur die zuletzt von der Krankenkasse zugesendete Gesundheitskarte zu verwenden. Darauf hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) heute erneut hingewiesen. 

Die eGK wird laufend mit neuen Funktionen und Sicherheitsmerkmalen versehen. Deshalb werden allein aus sicherheitstechnischen Gründen immer wieder neue Karten ausgegeben. Erhalten Versicherte von ihrer Krankenkasse eine aktuelle Karte zugeschickt, ist nur noch diese gültig. „Andere, ältere Karten können dann nicht mehr benutzt werden – unabhängig davon, welches Ablaufdatum auf diesen aufgedruckt ist“, informiert die KBV nun. 

Anzeige

Kenntlich sind die neuen Karten an dem Kürzel „G2“ oder „G2.1“, das rechts oben unter dem Schriftzug „Gesundheitskarte“ aufgedruckt ist. Bei den alten Karten ist die Kennzeichnung „G1“ zu finden. Nach Angaben der Krankenkassen haben praktisch alle Versicherten bereits eine neue G2-Karte erhalten.

Das heißt aber offenbar nicht, dass die Versicherten diese auch nutzen. Denn etliche G1-Karten laufen nach ihrem sichtbaren Gültigkeitsdatum auf der Rückseite erst Ende 2018 aus. Sie werden deswegen von den Versicherten noch in der Praxis vorgelegt, können aber nicht eingelesen werden.

Bis Ende des Jahres sollen alle Versicherten mit G2-Karten ausgestattet sein. „Damit auch im nächsten Jahr beim Arzt alles glatt läuft, sollten Versicherte also unbedingt ihre aktuellste G2-Karte – und nur diese - benutzen“, hieß es aus der KBV. © hil/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

7. Dezember 2018
München – In einer unterfränkischen Tagespflege wird mit staatlicher Förderung der Einsatz eines Roboters erprobt. Die bayerische Ge­sund­heits­mi­nis­terin Melanie Huml (CSU) erklärte dazu heute in
Bayern fördert Robotereinsatz in Tagespflege
7. Dezember 2018
Berlin – Die Digitalisierung im Gesundheitswesen ist ein Feld, in dem die Vertragsärzte und -psychotherapeuten zunehmend selbstbewusst agieren und die Rahmenbedingungen mitgestalten wollen. Das wurde
Ärzte wollen die Digitalisierung gestalten
7. Dezember 2018
Chicago – US-Forscher haben ein miniaturisiertes Messgerät für UV-Licht entwickelt, das an der Kleidung, aber auch am Finger oder als Ohrring getragen werden kann und ohne eine Batterie die
Hautkrebs: Tragbarer Hautsensor gibt UV-Alarm über Smartphone
6. Dezember 2018
Pontevedra – Computerspiele können eine leichte kognitive Beeinträchtigung (LKB) frühzeitig erkennen und von einer Alzheimererkrankung unterscheiden. Das zeigt eine spanische Pilotstudie mit 16
Serious Games: Mit Computerspielen Alzheimer früh erkennen
5. Dezember 2018
Berlin – Telemedizinische Anwendungen sind im vergangenen Jahr noch kaum genutzt worden. Das zeigt ein Bericht des Bewertungsausschusses zur ambulanten telemedizinischen Leistungserbringung an die
Telemedizin und Videosprechstunden kaum genutzt
4. Dezember 2018
Berlin – Um die digitale Modernisierung des Gesundheitssystems voranzutreiben, will das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium (BMG) noch in diesem Jahr erste Eckpunkte für ein Digitalisierungsgesetz
Eckpunkte für ein Digitalisierungsgesetz soll es noch dieses Jahr geben
4. Dezember 2018
Berlin/Hamburg – Im ersten Halbjahr 2019 werden rund 12.000 Arztpraxen ihre patientenbezogenen Laborbefunde, Arztbriefe, Röntgenbilder und weiteren Unterlagen direkt aus ihrer Praxissoftware in die
LNS
NEWSLETTER