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Politik

Berlins Gesundheitssenatorin trennt sich von Staatssekretär

Dienstag, 4. Dezember 2018

Martin Matz (links, /dpa), Boris Velter (rechts, /SenArbIntFrau)

Berlin – Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kolat (SPD) hat sich überraschend von ihrem Staatssekretär Boris Velter getrennt. Der Senat versetzte den 51-Jährigen heute in den einstweiligen Ruhestand und ernannte Martin Matz zu seinem Nachfolger. Zu den Gründen für diesen Schritt gab die Gesundheitsverwaltung auf Nachfrage keine Auskunft.

Auch Regierungschef Michael Müller (SPD) äußerte sich nicht näher zu den Gründen, sagte aber vor Journalisten im Roten Rathaus: „Es muss ein besonderes Vertrauensverhältnis geben zwischen Senator und Staatssekretär. Und es muss auch noch eine große Einigkeit geben über das, was man inhaltlich bewältigen will.“

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Kolat habe sich für den zweiten Teil der Legislaturperiode viel vorgenommen, etwa bei Pflege und Krankenhausfinanzierung. „Und da muss sie einfach sicher sein, dass sie in allen Teilen die entsprechende Unterstützung bekommt“, sagte Müller. Offensichtlich sei das an dieser Stelle nicht so gegeben gewesen. Die Personalveränderung sei auf Wunsch der Senatorin erfolgt.

Velter war seit 2013 Staatssekretär unter Kolat – zunächst bis 2016 in der Arbeitsverwaltung und danach in der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung. Er galt über Parteigrenzen hinweg als Fachmann in der Gesundheitspolitik.

Matz (53) ist wie Velter SPD-Mitglied und war bisher beim Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz als einer von zwei hauptamtlichen Vorständen tätig. Das Amt hatte der gebürtige Bremer seit 2011 inne. Zuvor saß er von 2001 bis 2006 im Abgeordnetenhaus und war von 2006 bis 2011 Bezirksstadtrat in Spandau. © dpa/aerzteblatt.de

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