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Ärzteschaft

Ärzte in Hessen drängen auf Finanzierung weiterer Kinderarztsitze

Donnerstag, 6. Dezember 2018

/dpa

Frankfurt am Main – Die Krankenkassen in Hessen sollten Finanzmittel zum Aufbau r Ansiedlung von mindestens 15 zusätzlichen Kinderarztsitzen zur Verfügung stellen. Darauf drängten heute die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KV Hessen) und der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte Hessen. Man wolle die Kassen vor Beginn der Honorarverhandlungen für das Jahr 2019 an ihre Verantwortung erinnern, hieß es heute zur Begründung.

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Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der KV Hessen, Eckhard Starke, mahnte, der zusätzliche Bedarf dürfe nicht aus dem bestehenden Honorartopf der Kinder- und Jugendärzte finanziert werden. Das würde die Honorarsituation der derzeit noch aktiven Kinderärzte deutlich verschlechtern und eine Niederlassung zusätzlich unattraktiv machen.

Kritik stoßen in Hessen die Pläne von Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU), die Bedarfsplanung für Kinder- und Jugendärzte aufzuheben. Das führe lediglich dazu, dass Kinderärzte sich die besonders attraktiven Regionen Hessens aussuchten, sagte Burkard Voigt vom Berufsverband der hessischen Kinder- und Jugendärzte. Dort bestehe nicht unbedingt der höchste Bedarf. © may/aerzteblatt.de

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