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Neue Forschungseinheit für Immunpathologie in Mainz

Freitag, 14. Dezember 2018

Universitätsklinik Mainz /dpa

Mainz – Eine neue kooperative Forschungseinheit (Joint Unit) für Immunpathologie haben die Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und die TRON gGmbH gegründet. „TRON“ steht für „Translationale Onkologie an der Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz“ und ist ein Forschungsinstitut auf dem Gebiet der personalisierten Immuntherapie.

Die gemeinsam finanzierte Abteilung soll die gewebebasierte immun-onkologische Forschung in Mainz stärken und wird am Institut für Pathologie der Universitäts­medizin Mainz angesiedelt sein.

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„Die neue Joint Unit für Immunpathologie wird ein wichtiger Teil der Forschungs­infrastruktur der Universitätsmedizin Mainz werden. Sie kann wesentlich zu einem tiefgreifenden Verständnis des Zusammenhangs zwischen dem Immunsystem und der Entstehung und Ausbreitung von Krebs beitragen“, sagte der wissenschaftliche Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, Ulrich Förstermann.

„Durch die Etablierung einer klinisch einsetzbaren Next-Generation-Sequencing-basierten Diagnostik wollen wir dazu beitragen, Mainz als führenden Standort in dem medizinischen Zukunftsfeld der genombasierten personalisierten Immuntherapie weiter zu stärken“, erläuterte Ugur Sahin, Gründer und wissenschaftlicher Direktor von TRON.

„Eine der Kernaufgaben der neuen Joint Unit für Immunpathologie wird es sein, sowohl Grundlagenwissenschaftler als auch klinische Forscher der Universitätsmedizin Mainz und der TRON mit experimentellen Modellen für immunonkologische Fragestellungen zu unterstützen. Somit haben wir eine wichtige Schnittstellenfunktion bezogen auf den immunologischen Forschungsstandort Mainz“, betonte der Direktor des Instituts für Pathologie, Wilfried Roth.

Im Zuge der Etablierung der neuen Einheit wird auch eine neue W2-Professur geschaffen.  Ein Team aus Doktoranden, einem weiteren Mediziner und zwei technischen Assistenten wird in der neuen Abteilung arbeiten und forschen. © hil/aerzteblatt.de

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