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Drogenbeauftragte und Kinderärzte geben Tipps für Medienkonsum

Donnerstag, 13. Dezember 2018

/Andrey Popov, stockadobecom

Berlin – Eine neue Kampagne soll Eltern und Kinder dazu anhalten, ein besseres Verständnis für die Nutzung von Medien zu entwickeln und ihr Verhalten entsprechend anzupassen. Unter dem Titel „Leben mit Medien“ wollen die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Marlene Mortler und der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) gemeinsam für einen gesunden Umgang mit Medien sensibilisieren.

Mortler: „Ein gesunder Umgang mit digitalen Medien braucht klare Regeln.“ Eine davon laute, das Handy beim Essen auszumachen. Diese und andere Leitsätze sollen Eltern und Kindern mit der Kampagne näher gebracht werden.

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Laut einer INSA-Umfrage wünschen sich 49 Prozent der Eltern mehr Unterstützung bei der Vermittlung von Medienkompetenz. Gleichzeitig befürwortet etwa ein Viertel der Eltern digitale Medien als Weihnachtsgeschenke. Auch vor diesem Hintergrund sei es relevant, dass bestimmte Empfehlungen bekannter würden, etwa, dass je kleiner die Kinder, umso größer der bildschirmfreie Raum in ihrem Leben sein sollte.

Kleinkinder und Säuglinge sollten gar keine Bildschirmmedien konsumieren. „Kinder- und Jugendärzte sehen, wie unbekümmert Eltern, weil uninformiert, mit digitalen Bildschirmmedien umgehen. Das wollen und werden wir ändern“, kündigte Thomas Fischbach, Präsident des BVKJ, an.

Informationsmaterialien wie Flyer und Plakate sollen ab Frühjahr 2019 an die Mitglieder des Verbandes verschickt werden. © kna/aerzteblatt.de

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