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Neues Linsenzentrum an der Universitätsaugen­klinik Magdeburg

Donnerstag, 27. Dezember 2018

/Uniklinik Magdeburg

Magdeburg – Die Universitätsaugenklinik Magdeburg hat ein Wunschlinsen-Zentrum eröffnet. Es soll mit seinen Angeboten vor allem Menschen im höheren Lebensalter in der Region und in Sachsen-Anhalt ansprechen, die von Fehlsichtigkeiten betroffen sind.

Als Beispiel nennt Klinikdirektor Hagen Thieme die Behandlung des Grauen Stars (Katarakt), bei dem sich die Augenlinse immer mehr eintrübt. Die weltweit häufigste Augenerkrankung schreitet langsam voran und wird häufig erst bei einer Routine­untersuchung entdeckt. Wirksame Abhilfe kann nur eine Operation schaffen, bei der die natürliche Hornhaut entfernt und durch eine künstliche Linse ersetzt wird.

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Neue Mikroskop- und OP-Techniken erlauben es in dem Zentrum nach Angaben der Uniklinik, die bisherigen aufwendigen Voruntersuchungen wesentlich zu verkürzen und ein passgenaues individuelles Implantat zu erstellen – sogenannte Multifokallinsen.

Mit diesen Speziallinsen können gleichzeitig auch Fehlsichtigkeiten behoben werden. Die Linse ermöglicht ein scharfes Sehen in alle Entfernungen. Sie funktioniert wie eine Gleitsichtbrille und der Patient kann wieder nah und fern sehen – fast wie beim natürlichen Auge. Neben dem Grauen Star können diese individuellen Linsen auch bei Menschen mit Altersweit- und Stabsichtigkeit eingesetzt werden.

Das Team der Universitätsaugenklinik Magdeburg betreut jedes Jahr etwa 6.000 Patienten. Neben einer allgemeinen augenärztlichen Sprechstunde bieten die Ärzte verschiedene Spezialsprechstunden an, unter anderem eine Kindersprechstunde für die jüngsten Patienten. © hil/aerzteblatt.de

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